Medizintechnik Glossar – Fachbegriffe verstehen, Wissen erweitern

Unser Glossar bündelt zentrale Begriffe aus Chirurgie, Medizintechnik und minimalinvasiven Verfahren. Es unterstützt das Verständnis medizinischer und technischer Fachterminologie und soll die Einordnung im klinischen Umfeld erleichtern.

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A

Abdominalwand‑Dilatation bezeichnet das stufenweise Aufweiten der Gewebeschichten der Bauchwand, meist mithilfe eines stumpfen oder konischen Trokars. Dadurch entsteht ein Zugang in die Bauchhöhle, ohne dass Gewebe geschnitten wird, was Nerven und Blutgefäße schont und postoperative Schmerzen reduziert.

Die Adhäsiolyse ist ein chirurgisches Verfahren zur Lösung von Verwachsungen zwischen Organen oder Gewebestrukturen. Sie wird eingesetzt, um Beweglichkeit, Funktion und anatomische Verhältnisse wiederherzustellen, beispielsweise im Rahmen minimal-invasiver gynäkologischer Eingriffe, bei dem je nach Anforderung Instrumente und Geräte wie Hysteroskop, Laparoskop, Kamera, Lichtquelle, Biopsiezangen, feine Scheren, Biopsie-/Fasszangen sowie monopolare oder bipolare Systeme/Elektroden verwendet werden können.

Beschreibt den Zustand einer Person mit stark erhöhtem Körperfettanteil, der in der Regel ab einem Body‑Mass‑Index (BMI) von ≥ 30 vorliegt.

Chronische Erkrankung, gekennzeichnet durch eine übermäßige Vermehrung des Körperfettgewebes, die mit erhöhten gesundheitlichen Risiken verbunden ist und meist über den Body‑Mass‑Index (BMI) klassifiziert wird.

Der Albarran-Deflektor/-Lenkhebel ist ein Arbeitseinsatz, der zusammen mit dem Endoskop in den Schaft eines Zystoskops eingeführt wird und der gezielten Umlenkung sowie Führung von Instrumenten im Arbeitskanal dient.

Das AlphaActiveGrip Ergo ist ein bipolares Instrumentensystem für die minimal-invasive Chirurgie, das aus Griff, Schaft und austauschbaren Instrumenteneinsätzen besteht und durch seine modulare Bauweise sowie drehbare Komponenten eine flexible Anwendung in der Gewebemanipulation ermöglicht.

AlphaArthro ist eine Instrumenten- und Systemfamilie für arthroskopische Eingriffe, die speziell für die minimal-invasive Gelenkchirurgie entwickelt wurde und durch ein aufeinander abgestimmtes Portfolio aus Schäften und Instrumenten eine präzise Anwendung in unterschiedlichen Gelenken ermöglicht.

Das AlphaDur® Fortis ist ein mikroinvasives Instrument des AlphaDur® System für chirurgische Eingriffe, das durch ein besonders schlankes Schaftdesign eine gewebeschonende Manipulation und einen minimal-invasiven Zugang bei endoskopischen Verfahren unterstützt.

Das AlphaDur® System ist ein mikroinvasives System aus Trokar und Instrumenten für minimal-invasive Eingriffe, das mittels dilatierender Zugangstechnik einen schonenden Gewebezugang ermöglicht und auf eine reduzierte Traumatisierung der abdominalen Strukturen ausgelegt ist.

AlphaHystero ist eine Instrumentenfamilie für hysteroskopische Eingriffe, die speziell für diagnostische und operative Anwendungen entwickelt wurde und durch ihre modulare Bauweise sowie Kompatibilität mit gängigen Hysteroskopiesystemen eine flexible Anwendung ermöglicht.

AlphaNautilus ist ein modulares Resektionssystem für endoskopische Eingriffe in der Gynäkologie und Urologie, das die Anwendung bipolar‑, monopolar‑ und laserbasierte Technologien ermöglicht und durch die flexible Kombination unterschiedlicher Arbeitselemente an vielfältige operative Anforderungen angepasst werden kann.

AlphaPort ist ein Trokarsystem für die minimal-invasive Chirurgie, das als Zugangskomponente dient und das kontrollierte Einführen von Endoskopen (auch: Laparoskopen, Arthroskopen und Hysteroskopen) und Instrumenten durch die Bauchdecke ermöglicht.

AlphaQuick ist ein monopolares Instrumentensystem für minimal-invasive Eingriffe, das aus Griff, Schaft und austauschbaren Instrumenteneinsätzen besteht und in verschiedenen Durchmessern sowie Ausführungen verfügbar ist, um eine präzise Manipulation von Gewebe in der endoskopischen Chirurgie zu ermöglichen.

Das AlphaScope™ ist ein starres Endoskop (auch: Laparoskop, Arthroskop und Hysteroskop) für die minimal-invasive Chirurgie, das mithilfe eines optischen Stablinsensystems eine detailreiche Visualisierung in Full HD und 4K/UHD ermöglicht und durch unterschiedliche Durchmesser, Blickrichtungen und Arbeitslängen für verschiedene endoskopische Eingriffe verwendet werden kann.

AlphaSMART ist eine modulare Systemplattform von Gimmi für den Einsatz im Operationssaal. Die Gerätelinie umfasst aufeinander abgestimmte Komponenten wie Visualisierungseinheiten (Kamera und Lichtquelle), Pumpen und Insufflatoren und unterstützt verschiedene chirurgische Anwendungen durch eine integrierte, workfloworientierte Systemlösung.

AlphaTray ist ein modulares Sterilisationssystem für medizinische Instrumente, das aus Komponenten wie Deckel, Boden und Halterungen besteht und eine strukturierte Lagerung sowie eine effiziente Reinigung und Sterilisation unterstützt.

Ein Amputationsmesser ist ein chirurgisches Instrument mit langer, stabiler Klinge, das speziell zum präzisen Durchtrennen von Weichteilen bei Amputationen entwickelt wurde. Es ermöglicht dem Operateur, mit sauber geführten, kontrollierten Schnitten große Gewebeschichten effizient zu trennen.

Anatomische Skalpelle sind fein ausgearbeitete chirurgische Schneidinstrumente, die speziell für präzise Gewebeinzisionen und -präparationen entwickelt wurden. Sie ermöglichen kontrollierte, saubere Schnitte in empfindlichen anatomischen Strukturen und unterstützen so ein schonendes Operieren.

Eine Anatomische Spitze bezeichnet eine Instrumentenspitze, deren Form an die natürlichen anatomischen Strukturen angepasst ist. Sie ermöglicht ein präzises, gewebeschonendes Greifen oder Arbeiten und verbessert die Kontrolle während des chirurgischen Eingriffs.

Anatomische Strukturen sind die körperlichen Bestandteile des menschlichen Körpers, wie Organe, Gewebe, Gefäße und Knochen, in ihrer räumlichen Anordnung. Sie bilden die Grundlage für diagnostische Beurteilungen und chirurgische Eingriffe, insbesondere in der bildgebenden Medizin.

Die Antihaft‑Technologie bezeichnet eine spezielle Oberflächen- oder Materialausführung medizinischer Instrumente, die das Anhaften von koaguliertem Gewebe an der Instrumentenspitze reduziert. Sie verbessert die Effizienz der Koagulation, verringert Reinigungsaufwand und sorgt für einen unterbrechungsfreien, kontrollierten Arbeitsablauf während des Eingriffs.

Die Appendektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur operativen Entfernung des Wurmfortsatzes des Blinddarms. Sie wird in der Regel zur Behandlung einer akuten Appendizitis durchgeführt und kann offen oder minimal-invasiv erfolgen.

Wenn der Eingriff minimal-invasiv erfolgt können unter anderem Trokare, Laparoskop, Kamera, Lichtquelle, atraumatische Grasper, Scheren, Dissektoren, monopolare Instrumente, Clip-Applikatoren sowie Saug- und Spülinstrumente eingesetzt werden. Sollte das Verfahren offen erfolgen können Instrumente wie Skalpelle, Scheren, Gewebefasszangen, Pinzetten, Klemmen, Retraktoren und Nadelhalter zum Einsatz kommen.

Arterienklemmen sind chirurgische Instrumente zum vorübergehenden Abklemmen und Halten von Blutgefäßen, insbesondere Arterien, um Blutungen während operativer Eingriffe zu kontrollieren. Sie verfügen über eine Sperrvorrichtung zum sicheren Fixieren und sind in verschiedenen Formen sowie als wiederverwendbare Instrumente erhältlich.

Spezielles Endoskop zur Untersuchung und Behandlung von Gelenken, das über einen kleinen Hautschnitt in das Gelenk eingeführt wird und eine direkte Sicht auf die Gelenkstrukturen ermöglicht.

Arthroskopie ist ein minimal-invasives Verfahren, bei dem ein dünnes Endoskop (auch: Arthroskop) mit Kamera über kleine Hautschnitte in ein Gelenk eingeführt wird, um Strukturen im Inneren sichtbar zu machen. Dabei können gleichzeitig diagnostische Untersuchungen sowie therapeutische Eingriffe schonend durchgeführt werden.

Zum Instrumentarium der Arthroskopie gehören unter anderem: Arthroskope, Schaft-Systeme, Stanzen, Scheren, Fasszangen und Nahtinstrumente.

Arthroskopiepumpen sind medizinische Geräte, die während arthroskopischer Eingriffe Flüssigkeit kontrolliert in ein Gelenk einleiten und wieder abführen. Sie sorgen für einen konstanten Druck und eine klare Sicht im Operationsfeld, indem sie Blut, Gewebepartikel und Trübungen ausspülen.

Eine Aspirations‑ und Injektionskanüle ist ein medizinisches Instrument, das dazu dient, Flüssigkeiten kontrolliert abzusaugen (Aspiration) oder zu verabreichen (Injection). Sie verfügt über einen Luer‑Lock‑Anschluss und eine feine Nadel, sodass sowohl punktgenaue Entnahme als auch gezielte Applikation möglich sind.

Gesamtheit an gesetzlichen, normativen und hygienischen Anforderungen, die die sachgerechte Aufbereitung von Medizinprodukten regeln und sicherstellen, dass diese nach der Reinigung, Desinfektion und gegebenenfalls Sterilisation sicher wiederverwendet werden können.

Ein Außenschaft ist der äußere Mantel eines endoskopischen Schaftsystems, der das Innenschaft‑System und das Endoskop umschließt und schützt. Er ermöglicht den Zugang zum Operationsfeld, dient der Spülung und stabilisiert die Instrumentenführung während des Eingriffs.

Gerät zur hygienischen Aufbereitung, das medizinische Instrumente mithilfe von Druck und heißem Dampf sterilisiert.

Ein autoklavierbarer Kamerakopf ist ein medizinischer Kamerakopf, der für die Bildübertragung in der Endoskopie eingesetzt wird und eine Sterilisation im Autoklaven bei hohen Temperaturen, Druck und Dampf aushält. Dadurch kann er sicher wiederverwendet werden und erfüllt hohe hygienische Anforderungen im Operationssaal.

Autoklavierbarkeit beschreibt die Fähigkeit eines medizinischen Instruments, den Sterilisationsprozess im Autoklaven, also unter gesättigtem Wasserdampf bei hoher Temperatur und Druck, schadlos zu überstehen. Materialien oder Geräte, die autoklavierbar sind, behalten dabei ihre Funktion und Form, ohne zu beschädigen oder an Qualität zu verlieren.

B

Ein Bajonettverschluss ist eine mechanische Steckverbindung, bei der zwei Teile durch Einstecken und eine kurze Drehbewegung schnell und sicher miteinander verriegelt werden. Durch diesen einfachen Dreh‑Einrast‑Mechanismus lässt sich die Verbindung ebenso schnell wieder lösen und ermöglicht so eine effiziente und stabile Handhabung. Dieser Mechanismus wird in der Medizintechnik u.a. bei Arthroskopie-Schäften verwendet.

Ein bakterieller hydrophober Filter ist ein medizinischer Filter, der Bakterien und Mikroorganismen zurückhält und gleichzeitig das Durchtreten von Gasen oder Luft ermöglicht. Durch seine wasserabweisenden Eigenschaften verhindert er zusätzlich das Eindringen von Flüssigkeiten in angeschlossene medizinische Geräte oder Systeme.

Ein Bananenmesser ist ein gebogenes arthroskopisches Schneidinstru­ment, das durch seine Form den kontrollierten Schnitt von Weichgewebe und Meniskusanteilen in schwer zugänglichen Gelenkbereichen ermöglicht. Es wird vor allem in der Kniearthroskopie eingesetzt, um präzise Resektionen entlang gekrümmter anatomischer Strukturen durchzuführen.

Bandscheibenrongeure sind spezielle chirurgische Zangeninstrumente, die in der Wirbelsäulenchirurgie zum gezielten Abtragen und Entfernen von Bandscheiben‑ oder Knochengewebe eingesetzt werden. Sie verfügen über ein scharfes, meist abgewinkeltes Maul, das ein präzises Arbeiten in engen anatomischen Strukturen ermöglicht und sind als wiederverwendbare Instrumente konzipiert.

Die Bandschlingenelektrode ist eine monopolar eingesetzte Elektrode in Form einer flachen Metallschlinge, die vor allem zum Schneiden und Abtragen von Gewebe verwendet wird. Sie ermöglicht eine gleichmäßige Schnittführung und wird häufig bei Resektionen mit gleichzeitiger Koagulation eingesetzt.

Die Bariatrie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Prävention, Diagnose und Behandlung von starkem Übergewicht (Adipositas) und dessen Folgeerkrankungen befasst. Ein zentraler Bestandteil ist die bariatrische Chirurgie, bei der operative Eingriffe am Magen-Darm-Trakt zur nachhaltigen Gewichtsreduktion durchgeführt werden.

Zu den Instrumentarien der Bariatrie gehören unter anderem: Laparoskope, Monopolare und Bipolare Instrumentensysteme, Endo-Retraktoren, Clip-Applikatoren, Greifzangen, Koagulationszange und Nadelhalter.

Die bariatrische Chirurgie umfasst operative Verfahren zur Behandlung von krankhaftem Übergewicht, bei denen der Magen und/oder der Verdauungstrakt chirurgisch verändert werden. Ziel ist eine nachhaltige Gewichtsreduktion sowie die Verbesserung oder Heilung adipositasbedingter Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck.

Das Barrieresystem ist ein Filtertyp, der über ein dauerhaftes, wartungsfreies Filterelement verfügt, das den Luftaustausch ermöglicht und gleichzeitig Mikroorganismen zuverlässig zurückhält. Es wird ausschließlich mit nicht perforierten Böden verwendet und benötigt keinen Sicherheitsdeckel, was den Sterilisationsprozess vereinfacht.

Bauchdeckenhalter sind selbstsperrende chirurgische Instrumente, die bei der Eröffnung der Bauchhöhle eingesetzt werden, um die Wundränder bzw. die Bauchdecke vorübergehend auseinanderzuhalten. Sie ermöglichen eine stabile Offenhaltung des Operationsfeldes, verbessern die Übersicht für den Operateur und sind als wiederverwendbare Instrumente in verschiedenen Ausführungen erhältlich.

Bildverbesserungsalgorithmen sind softwarebasierte Verfahren in medizinischen Kamerasystemen, die Bildqualität, Kontrast und Detaildarstellung automatisch optimieren. Sie reduzieren störende Einflüsse wie Rauschen, Rauch oder Farbverzerrungen und unterstützen so eine präzisere visuelle Beurteilung im Operationsfeld.

Biliäre Strukturen sind anatomische Bestandteile des Gallensystems, zu denen unter anderem die Gallenblase sowie die intra‑ und extrahepatischen Gallengänge gehören. Sie dienen dem Transport, der Speicherung und der Ableitung der Galle und sind besonders bei hepatobiliären und laparoskopischen Eingriffen von klinischer Bedeutung.

Eine Biopsiestanze ist ein medizinisches Instrument, das zur gezielten Entnahme kleiner Gewebeproben durch Schneiden oder Stanzen verwendet wird. Sie ermöglicht eine präzise Probengewinnung für histologische Untersuchungen bei minimaler Gewebeschädigung.

Eine Biopsiezange ist ein medizinisches Greifinstrument, das zur gezielten Entnahme von Gewebeproben aus Organen oder Schleimhäuten verwendet wird. Sie ermöglicht eine kontrollierte und präzise Biopsie zur diagnostischen Untersuchung bei minimaler Gewebebelastung.

Bipolare Resektoskop‑Arbeitselemente sind mechanische Instrumentenelemente zur Aufnahme, Führung und Betätigung bipolarer Elektroden sowie zur elektrischen Verbindung mit dem HF‑Generator, wobei der Hochfrequenzstrom ausschließlich zwischen den beiden Polen der Elektrode im Zielgewebe fließt. Derartige Arbeitselemente sind auch im AlphaNautilus‑System umgesetzt.

Bipolare Resektoskop‑Elektroden sind aktive elektrochirurgische Instrumente, die zum Schneiden und/oder Koagulieren von Gewebe bei endoskopischen urologischen oder gynäkologischen Eingriffen bestimmt sind. Der Hochfrequenzstrom fließt dabei ausschließlich zwischen den beiden Elektrodenpolen innerhalb der Elektrode und durch das dazwischenliegende Zielgewebe.

Ein bipolares Instrumentensystem ist ein elektrochirurgisches System, bei dem Strom zwischen zwei eng benachbarten Elektroden am Instrument fließt und gezielt durch das dazwischenliegende Gewebe geleitet wird. Systeme wie das AlphaActiveGrip Ergo werden vor allem zum präzisen Koagulieren, Schneiden oder Präparieren von Gewebe eingesetzt und reduzieren im Vergleich zu monopolaren Systemen das Risiko von Stromausbreitung im Körper.

Eine bipolare Koagulationspinzette ist ein bipolares elektrochirurgisches Instrument, bei dem beide Elektroden in den Pinzettenspitzen integriert sind und der Strom ausschließlich zwischen diesen Spitzen durch das Gewebe fließt. Sie wird zur gezielten Blutstillung eingesetzt und ermöglicht eine präzise, kontrollierte Koagulation bei gleichzeitiger Schonung des umliegenden Gewebes.

Eine bipolare Pinzette ist ein elektrochirurgisches Instrument, bei dem beide Elektroden in den Pinzettenspitzen integriert sind und der elektrische Strom ausschließlich zwischen diesen Spitzen durch das Gewebe fließt. Sie wird vor allem zur präzisen Koagulation eingesetzt und ermöglicht eine gezielte, gewebeschonende Anwendung ohne Stromfluss durch den restlichen Körper.

Eine bipolare Spülpinzette ist ein bipolares elektrochirurgisches Instrument, das zusätzlich zu den Elektroden in den Pinzettenspitzen über einen integrierten Spülkanal verfügt. Die Spülung, meist mit Kochsalzlösung, verbessert den elektrischen Kontakt, reduziert das Anhaften von Gewebe und unterstützt eine kontrollierte, gewebeschonende Koagulation.

Die bipolare Technik ist ein elektrochirurgisches Verfahren, bei dem der elektrische Strom ausschließlich zwischen zwei Elektroden eines Instruments durch das Gewebe fließt. Dadurch ist die Stromwirkung lokal begrenzt, was eine präzise Koagulation ermöglicht und das umliegende Gewebe schont.

Bipolares Anschlusskabel ist ein spezielles Verbindungskabel, das bipolare elektrochirurgische Instrumente mit dem HF‑Generator verbindet und den Strom gezielt zu beiden Elektroden des Instruments leitet. Es gewährleistet eine sichere, kontrollierte Energieübertragung und ist je nach Instrument mit unterschiedlichen Steckverbindern ausgeführt.

Eine Blasenspritze ist eine medizinische Spritze zur Spülung der Harnblase, die sowohl in Verbindung mit Blasenkathetern als auch mit dem Spülanschluss eines Zystoskopschafts eingesetzt wird. Sie dient dem Einbringen und Absaugen von Spülflüssigkeiten und wird insbesondere bei urologischen Eingriffen und Untersuchungen verwendet.

Blickrichtung bezeichnet bei Endoskopen (Laparoskopen, Hysterskopen und Arthroskopen) die Ausrichtung des optischen Systems, also den Winkel, in dem das Instrument das Operationsfeld einsehen kann. Sie bestimmt, welcher Bereich des anatomischen Zielgebiets sichtbar ist und beeinflusst damit maßgeblich die Orientierung und Handhabung während des Eingriffs.

Ein Bonecutter ist ein rotierendes oder schneidendes chirurgisches Instrument, das in der Arthroskopie zum präzisen Abtragen und Formen von Knochengewebe eingesetzt wird. Er wird meist mit einem motorbetriebenen Shaver‑System verwendet und ermöglicht kontrolliertes Arbeiten in engen Gelenkräumen.

Die Brennweite bezeichnet in der medizinischen Bildgebung den Abstand zwischen dem optischen Mittelpunkt eines Objektivs und dem Bildsensor und bestimmt den Bildausschnitt sowie die Vergrößerung. Eine kurze Brennweite ermöglicht ein weites Sichtfeld, während eine längere Brennweite eine stärkere Detailvergrößerung erlaubt.

Eine Brücke für flexible Endoskope ist ein Verbindungselement, das mehrere Anschlüsse wie Spül‑, Absaug‑ oder Arbeitskanäle mit einem flexiblen Endoskop koppelt. Sie ermöglicht die kontrollierte Führung von Flüssigkeiten oder Gasen und unterstützt den sicheren Betrieb des Endoskops während des Eingriffs.

C

Ein C‑Mount‑Anschluss ist ein standardisierter Schraubanschluss zur Verbindung von Kameraköpfen mit Objektiven oder optischen Adaptern in der medizinischen Bildgebung. Er ermöglicht eine flexible Kombination unterschiedlicher Endoskope und wird häufig in endoskopischen Kamerasystemen eingesetzt.

Abkürzung für: Camera control unit

Kennzeichnung, die bestätigt, dass ein Produkt den geltenden europäischen Anforderungen an Sicherheit, Gesundheitsschutz und Umwelt entspricht und somit im Europäischen Wirtschaftsraum in Verkehr gebracht werden darf.

Konformitätsbewertungsverfahren, mit dem nachgewiesen wird, dass ein Produkt die geltenden europäischen Anforderungen (z. B. gemäß MDR) erfüllt und somit die Voraussetzung für die CE‑Kennzeichnung und das Inverkehrbringen im Europäischen Wirtschaftsraum geschaffen wird.

Der Cernicalo Nadelhalter ist ein laparoskopischer Nadelhalter für präzises Nähen, der mit Hartmetalleinlagen einen sicheren Halt der Nadel gewährleistet. Er ist modular aufgebaut, in verschiedenen Längen, Durchmessern und Griffvarianten erhältlich und ermöglicht eine ergonomische, kontrollierte Nahtführung bei minimal-invasiven Eingriffen – und dass auch danke des leichten Aluminium-Griff.

Chalazionspinzetten sind spezielle ophthalmologische Instrumente, die bei der Entfernung eines Chalazions (Lidknoten) verwendet werden und das betroffene Lidareal stabil fixieren. Durch ihre Konstruktion mit einer Platte und einer Öffnung ermöglichen sie eine sichere Kompression und verbessern die Sicht sowie den Zugang während des Eingriffs.

Eine chirurgisch gezahnte Spitze bezeichnet eine Instrumentenspitze mit feiner Zahnung, die einen sicheren Halt am Gewebe ermöglicht. Sie verbessert die Greifstabilität bei chirurgischen Eingriffen und erleichtert das präzise Fassen sowie Manipulieren von Gewebe.

Operative Laparoskope sind laparoskopische Optiken mit integriertem Arbeitskanal, über den operative Instrumente eingeführt und chirurgische Maßnahmen unter direkter Sicht durchgeführt werden können.

Eine chirurgische Spitze bezeichnet eine Instrumentenspitze mit einer feinen Zahnung, bei der eine Seite einen und die andere zwei Zähne aufweist. Diese Form sorgt für einen sicheren Halt am Gewebe und ermöglicht ein präzises Greifen sowie kontrolliertes Arbeiten während chirurgischer Eingriffe.

Unvermeidbare Gewebebelastung während eines chirurgischen Eingriffs, deren Ausmaß von der Operationstechnik und Instrumentation abhängt und die maßgeblich den postoperativen Verlauf und die Regenerationszeit beeinflusst.

Die Cholangiographie‑Fixierklemme ist ein laparoskopisches Instrument zur Fixierung eines Katheters während der Cholangiographie. Sie dient dazu, den Katheter sicher und positionsstabil zu halten, um eine kontrollierte Darstellung der Gallenwege zu ermöglichen.

Die Cholezystektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur operativen Entfernung der Gallenblase, meist aufgrund von Gallensteinen oder entzündlichen Erkrankungen. Sie wird häufig minimal-invasiv mit Instrumenten wie Trokare, Laparoskop, Lichtquelle, Kamera, atraumatische Grasper, Dissektoren, monopolare Instrumentensysteme und Clip-Applikatoren durchgeführt und dient der dauerhaften Beseitigung gallengangsbedingter Beschwerden.

Ein Chondro‑Pick ist ein arthroskopisches Instrument, das zur Mikrofrakturierung von Knorpeldefekten verwendet wird, um die Bildung von Ersatzknorpel anzuregen. Dabei wird die subchondrale Knochenplatte gezielt perforiert, sodass Stammzellen aus dem Knochenmark in den Defekt einwandern können.

Die Chondroplastik ist ein arthroskopisches Verfahren zur Glättung aufgerauter oder beschädigter Knorpeloberflächen im Gelenk. Ziel ist es, lose Knorpelanteile zu entfernen, Reibung zu reduzieren und die Gelenkfunktion sowie Schmerzsymptomatik zu verbessern.

Das Click‑Stop‑System bezeichnet einen mechanischen Rastmechanismus, der definierte Positionen eines Instruments durch ein hör- und fühlbares Einrasten fixiert. Er sorgt für eine stabile Einstellung, erleichtert die Handhabung und erhöht die Sicherheit während des chirurgischen Eingriffs.

Clip-Applikatoren, auch Clip-Anlegezangen, sind chirurgische Instrumente, die zum sicheren Anbringen von Metall- oder Polymerclips auf Gefäße, Gewebe oder Hohlstrukturen eingesetzt werden, um diese dauerhaft zu verschließen oder zu ligieren. Sie werden vor allem in der offenen und minimal-invasiven Chirurgie verwendet, beispielsweise zur Blutstillung oder zum Verschluss von Gängen, und sind an einen definierten klinischen Anwendungsbereich gebunden.

Die Clipanlegezange, ein Synonym für Clip-Applikator, ist ein laparoskopisches Instrument zum sicheren Applizieren von Titan‑Clips auf Gefäße oder Gewebestrukturen. Sie ermöglicht ein kontrolliertes Verschließen und Fixieren, z. B. zur Blutstillung oder zur Sicherung von Strukturen während minimal-invasiver Eingriffe.

Ein CMOS‑Sensor (Complementary Metal‑Oxide‑Semiconductor) ist ein elektronischer Bildsensor, der Licht in digitale Bildsignale umwandelt und in medizinischen Kamerasystemen zur Bildaufnahme eingesetzt wird. Er zeichnet sich durch geringen Energieverbrauch, schnelle Bildverarbeitung und eine hohe Bildqualität aus.

Eine CO₂‑Flaschenhalterung ist eine mechanische Haltevorrichtung zur sicheren Befestigung von CO₂‑Gasflaschen an medizinischen Geräten oder Gerätewagen. Sie sorgt für Stabilität während des Betriebs und verhindert ein unbeabsichtigtes Umkippen oder Verrutschen der Gasflasche.

Die Cohen‑Intrauterinsonde ist ein Instrument, das zur transzervikalen Einführung vorgesehen ist, um den Uterus während gynäkologischer diagnostischer oder operativer Eingriffe manuell zu manipulieren und zu beurteilen. Das Produkt ermöglicht es dem Anwender, den Uterus manuell zu bewegen.

Color Shift (CS1 / CS2) ist eine Bildverarbeitungsfunktion in endoskopischen Systemen, bei der bestimmte Farbanteile gezielt verschoben oder verstärkt werden, um Kontraste zu erhöhen. Die CS verbesserte die Sichtbarkeit von Strukturen und Gefäße und reduziert Rottöne.

Kennzahl zur Bewertung der Farbwiedergabequalität einer Lichtquelle, die angibt, wie naturgetreu Farben im Vergleich zu einer Referenzlichtquelle (z.B. Tageslicht) dargestellt werden. Der Wert liegt zwischen 0 und 100, wobei höhere Werte eine realistischere Farbwiedergabe bedeuten.

Cut‑Down bezeichnet ein chirurgisches Verfahren, bei dem ein Blutgefäß durch einen gezielten Haut‑ und Gewebeschnitt freigelegt wird. Der Eingriff wird durchgeführt, um einen direkten Gefäßzugang z. B. zur Katheter‑, Kanülen‑ oder Sondenanlage zu ermöglichen, wenn eine perkutane Punktion nicht möglich ist.

D

Die Dampfsterilisation ist ein Hochtemperatur‑Verfahren, bei dem gesättigter Wasserdampf unter Druck eingesetzt wird, um Keime, Bakterien und Sporen zuverlässig abzutöten. Sie eignet sich für hitzebeständige Instrumente und ist eines der am häufigsten verwendeten Sterilisationsverfahren in Kombination mit geeigneten Containern und Siebkörben.

Die Darmgreifzange ist ein laparoskopisches Greifinstrument zum atraumatischen Fassen und Halten von Darmgewebe während chirurgischer Eingriffe. Sie besitzt speziell geformte, oft gezahnte oder doppelbewegliche Maulteile, um den Darm sicher zu fixieren, ohne ihn zu verletzen.

Der Datumeinsatz ist ein kleines Einsatz‑Element, das in Sterisafe®‑Containern verwendet wird, um das Sterilisationsdatum oder Zyklusinformationen eindeutig und sichtbar zu markieren. Er unterstützt die Rückverfolgbarkeit und dokumentiert zuverlässig, wann der Container sterilisiert wurde bzw. wie viele Zyklen bereits durchlaufen wurden.

Ein Dauerfilter (Teflon / PTFE) ist ein wiederverwendbarer Langzeitfilter aus Teflon bzw. PTFE, der für viele Sterilisationszyklen ausgelegt ist und eine zuverlässige Barriere gegen Mikroorganismen bietet. Er ersetzt Einweg‑Papierfilter, ist besonders langlebig und sorgt für einen stabilen, gleichbleibenden Sterilisationsprozess bei minimalem Wartungsaufwand.

Ein Dauerspülschaft ist ein spezielles endoskopisches Schaft-System, welches eine kontinuierliche Spülung während des Eingriffs ermöglicht, um klare Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Er verfügt über getrennte Kanäle für Zu- und Abfluss, sodass Gewebe- und Blutreste effektiv ausgespült werden können.

Ein Dermatome ist ein chirurgisches Instrument, das dazu dient, gleichmäßige Hauttransplantate in exakt definierter Dicke zu entnehmen, beispielsweise für plastisch‑rekonstruktive Eingriffe. Moderne Dermatomes arbeiten meist mechanisch oder elektrisch und ermöglichen eine präzise, schonende Gewebeabtragung.

Ein Diagnoseschaft ist ein spezieller Schaft, der ein Endoskop während der diagnostischen Hysteroskopie führt und stabilisiert. Er sorgt für einen sicheren Zugang zur Gebärmutterhöhle und ermöglicht gleichzeitig eine klare Sicht durch Spülkanäle.

Die diagnostische Arthroskopie ist ein minimal-invasives Verfahren, bei dem ein Gelenk mithilfe eines Arthroskops untersucht wird, das über ein Schaft-System Zugang zum Gelenk erhält, untersucht wird, um Strukturen wie Knorpel, Meniskus, Bänder oder Gelenkschleimhaut direkt zu beurteilen. Sie dient der sicheren Diagnosestellung bei unklaren Gelenkbeschwerden und kann bei Bedarf unmittelbar mit therapeutischen Maßnahmen kombiniert werden.

Die diagnostische Hysteroskopie ist ein endoskopisches Untersuchungsverfahren zur direkten Beurteilung der Gebärmutterhöhle mithilfe eines Hysteroskops. Sie dient der Abklärung von Auffälligkeiten wie Blutungsstörungen, Polypen oder Fehlbildungen und erfolgt ohne therapeutische Maßnahmen.

Die diagnostische Laparoskopie ist ein minimalinvasives Verfahren zur visuellen Untersuchung der Bauch- und Beckenorgane, bei dem ein Laparoskop über kleine Zugänge in die Bauchhöhle eingebracht wird und bei Bedarf Gewebeproben entnommen werden können.

Im Rahmen dieses Verfahrens können je nach Anforderung Instrumente wie Trokare, Laparoskope, Kamera, Lichtquelle, Fassinstrumente, atraumatische Grasper, Scheren, Dissektoren und Biopsieinstrumente verwendet werden.

Ein Dichtigkeitstester ist ein Prüfgerät, mit dem Endoskope oder andere medizinische Instrumente auf Undichtigkeiten überprüft werden, um das Eindringen von Flüssigkeiten zu erkennen. Er dient der Funktionskontrolle und dem Schutz der Geräte vor Schäden während Reinigung, Desinfektion und Sterilisation.

Eine Dichtkappe ist ein kleines Verschlusselement, das Öffnungen oder Anschlüsse, etwa an Trokaren, Endoskopen (auch: Laparoskop, Arthroskop und Hysteroskop) oder Spülkanälen, sicher abdichtet, um das Austreten von Flüssigkeiten oder Gasen zu verhindern. Sie sorgt für einen geschlossenen, druckstabilen Arbeits- und Spülkreislauf und wird häufig als Verbrauchsteil im Set oder separat bereitgestellt

DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine) is an international standard for the storage, transmission and exchange of medical image data such as X-ray, CT or endoscopy images. It ensures that image data together with patient and examination information can be processed uniformly across systems.

Digitaler Zoom bezeichnet eine softwarebasierte Vergrößerung des Bildausschnitts, bei der ein Teil des aufgenommenen Bildes elektronisch vergrößert wird. Dabei kann die Bildqualität im Vergleich zum optischen Zoom abnehmen, da keine zusätzliche optische Vergrößerung erfolgt.

Erweiterung oder Aufweitung eines Hohlorgans, Gefäßes oder einer Körperöffnung.

Dilationshülsen sind röhrenförmige Instrumente, die genutzt werden, um den Punktions- oder Zugangskanal Schritt für Schritt auf einen größeren Durchmesser zu erweitern. Sie dienen in der Regel der sicheren und kontrollierten Dilatation, insbesondere bei perkutanen urologischen Eingriffen wie der Nephroskopie.

Dilatoren sind medizinische Instrumente zur kontrollierten Erweiterung von natürlichen Körperöffnungen oder Hohlorganen, beispielsweise der Harnröhre, Speiseröhre oder des Gebärmutterhalses. Sie werden in abgestuften Größen eingesetzt, um Verengungen zu behandeln oder den Zugang für diagnostische und therapeutische Eingriffe zu ermöglichen.

Die Dissektion bezeichnet das gezielte Trennen und Freilegen von Gewebe entlang anatomischer Strukturen. Sie dient der Präparation, Darstellung oder Entfernung von Gewebe und kann mechanisch oder mithilfe elektrochirurgischer Instrumente durchgeführt werden.

Bei der mechanischen Dissektion kommen je nach Anforderung Instrumente wie Skalpelle, Präparierscheren, Dissektoren oder Pinzetten zum Einsatz. Im Rahmen einer elektrochirurgischen Dissektion können hingegen Instrumente wie monopolare oder bipolare Elektroden, HF‑Scheren, HF-Präparier-& Fasszangen oder HF‑Pinzetten verwendet werden

Dittelbougies sind starre, stabförmige Instrumente, die in verschiedenen Charrère‑Größen eingesetzt werden, um Harnröhre oder andere urologische Zugänge schonend zu erweitern. Sie dienen der kontrollierten Dilatation vor diagnostischen oder therapeutischen Eingriffen und sind in gerader Ausführung sowie unterschiedlichen Durchmessern und Längen erhältlich.

Der Doppelfingerschalter bezeichnet einen Bedienelement‑Mechanismus an elektrochirurgischen Handgriffen, bei dem zwei separate Taster für unterschiedliche Funktionen wie Schneiden und Koagulieren vorhanden sind. Er ermöglicht eine schnelle, sichere Umschaltung der Betriebsarten direkt am Instrument und verbessert die Kontrolle während des Eingriffs.

Die Drahtschlingenelektrode ist eine elektrochirurgische Elektrode in Form einer feinen Drahtschlinge, die vor allem zum Schneiden und Abtragen von Gewebe eingesetzt wird. Sie ermöglicht eine präzise Resektion mit gleichzeitiger Koagulation und wird häufig in der offenen Chirurgie, Urologie und Gynäkologie verwendet.

Ein Drahtschneider ist ein chirurgisches Instrument zum präzisen Durchtrennen von medizinischen Drähten, z. B. Cerclage‑ oder Fixationsdrähten. Er wird vor allem in der Orthopädie und Traumatologie eingesetzt und ermöglicht saubere, kontrollierte Schnitte.

Der drehbare Schaft bezeichnet ein Instrumentenbauteil, das sich um die eigene Achse rotieren lässt, ohne die Position des Handgriffs zu verändern. Sie ermöglicht eine flexible Ausrichtung des Instruments im Operationsfeld und verbessert Ergonomie sowie Präzision während des Eingriffs.

Eine Druckkammer ist ein geschlossener Bereich innerhalb eines medizinischen Geräts, in dem ein definierter Druck aufgebaut und aufrechterhalten wird. Sie wird z. B. in Pump‑ oder Absaugsystemen eingesetzt, um Flüssigkeiten oder Gase kontrolliert zu fördern oder zu regulieren.

Druckregelung bezeichnet in der Medizintechnik ein System oder einen Mechanismus, der den Druck innerhalb eines Instruments oder Gerätes automatisch stabilisiert, um eine sichere Anwendung zu gewährleisten. Dadurch wird verhindert, dass Über- oder Unterdruck entsteht, was sowohl Instrumente als auch empfindliche Gewebe schützt.

E

Die Echtzeit‑Fluoreszenzbildgebung ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem fluoreszierende Signale ohne wahrnehmbare Verzögerung während eines laufenden Eingriffs dargestellt werden. Sie ermöglicht dem Operateur eine sofortige visuelle Beurteilung von Durchblutung, Gewebegrenzen oder anatomischen Strukturen während der Operation.

Ein Einwegfilter VH₂O₂ ist ein speziell für Plasma‑ bzw. VH₂O₂‑Sterilisationsverfahren entwickelter Einmalfilter, der nach jedem Zyklus ausgetauscht wird und eine sichere Luft- und Gasdurchströmung während des Sterilisationsprozesses ermöglicht. Er dient als hygienische Barriere, schützt den Containerinhalt vor Kontamination und wird insbesondere in Sterisafe®‑DURO A3 und A3 Plus Systemen eingesetzt.

Die Elektrochirurgie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem hochfrequenter elektrischer Strom zum Schneiden, Koagulieren oder Vaporisieren von Gewebe eingesetzt wird. Sie ermöglicht präzises Arbeiten mit gleichzeitiger Blutstillung und wird in der offenen sowie minimal-invasiven Chirurgie angewendet.

Zum Instrumentarium der Elektrochirurgie gehören unter anderem: Monopolare Handgriffe, monopolare Elektroden, monopolare und bipolare Zangen, bipolare laparoskopische Instrumente, HF-Kabel sowie monopolare und bipolare Resektionssysteme.

Elevatorien sind chirurgische Handinstrumente, die zum Anheben, Ablösen, Verschieben oder Freilegen von Gewebe, Knochen oder anatomischen Strukturen während eines operativen Eingriffs verwendet werden. Sie sind in unterschiedlichen Formen und Ausführungen erhältlich, bestehen meist aus Edelstahl und sind als wiederverwendbare Instrumente für den temporären Einsatz konzipiert

Ein Ellenbogen‑Schaft ist ein arthroskopischer Schaft, der speziell für Eingriffe am Ellenbogengelenk entwickelt wurde und den Zugang für Endoskopen und Instrumente ermöglicht. Durch seinen reduzierten Durchmesser und die angepasste Länge erlaubt er eine präzise und schonende Instrumentenführung im engen Gelenkraum des Ellenbogens.

Ein Ellik‑Evakuator ist ein manuelles Spül‑ und Absauginstrument, das in der Urologie, insbesondere bei TUR‑Prozeduren, verwendet wird, um Gewebespäne, Koagel oder Spüllösungen sicher aus der Blase zu entfernen. Er besteht typischerweise aus einem Glaszylinder, einem Gummiball und einem Verriegelungsadapter und ermöglicht dadurch eine kontrollierte Aufnahme und Abgabe von Flüssigkeit.

Endarterektomiestripper sind chirurgische Instrumente, die zur Entfernung von erkranktem Gefäßinnengewebe aus Arterien oder Venen im Rahmen einer Endarterektomie eingesetzt werden. Sie bestehen je nach Ausführung aus einem flexiblen Draht oder einem starren Stab mit Schälkalotte bzw. Ring und sind als wiederverwendbare Instrumente für die vorübergehende Anwendung in der Gefäßchirurgie bestimmt.

Ein Endo‑Retraktor ist ein endoskopisches chirurgisches Instrument, das während minimal-invasiver Eingriffe eingesetzt wird, um Gewebe oder Organe gezielt zurückzuhalten und das Operationsfeld freizulegen. Er wird über ein Endoskop eingeführt und dient der schonenden Fixierung oder Mobilisierung von Gewebe, ohne zusätzliche Schnitte zu erfordern.

Ein Endobag ist ein steriler Bergebeutel, der in der minimal-invasiven Chirurgie verwendet wird, um entnommenes Gewebe oder Präparate sicher aus dem Körper zu entfernen. Er reduziert das Risiko von Kontaminationen und Verletzungen beim Herausziehen durch den Trokar.

Ein Endokoppler ist ein optisches Verbindungselement, das den Kamerakopf mit dem Endoskop (Laparoskops, Arthroskops und Hysteroskops) koppelt und das übertragene Bild auf den Bildsensor leitet. Er sorgt für eine stabile, lichtoptimierte Verbindung und ist entscheidend für eine klare und verzerrungsfreie Bilddarstellung während endoskopischer Eingriffe.

Die Endometriumablation ist ein therapeutisches Verfahren zur gezielten Entfernung der Gebärmutterschleimhaut, um starke oder anhaltende Blutungen zu reduzieren. Sie wird minimal-invasiv durchgeführt, oftmals u.a. mit einem Resektions-System, und kommt vor allem bei Patientinnen mit abgeschlossener Familienplanung zum Einsatz.

Ein Endometriumkarzinom ist eine bösartige Neubildung der Gebärmutterschleimhaut. Es stellt die häufigste Krebserkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane dar und tritt überwiegend nach der Menopause auf.

Das Endoskop‑Antibeschlagmittel, steril ist ein steriles Mittel zur Vermeidung des Beschlagens von Endoskopoptiken, das vor oder während des Eingriffs angewendet wird. Es sorgt für klare Sicht auf dem Endoskop, indem es die Kondensatbildung auf der Endoskoplinse reduziert.

Das Endoskop‑Antibeschlagmittel, unsteril ist ein unsteriles Mittel zur Reduzierung von Beschlag auf Endoskopoptiken, das vor der Anwendung der Optik eingesetzt wird. Es verbessert die Sichtqualität während des Eingriffs, indem es die Kondensatbildung auf der Linse vermindert.

Das Endoskop‑Antibeschlagmittelspray, unsteril ist ein unsteriles Spray zur Vermeidung von Beschlag auf Endoskopoptiken, das vor dem Einsatz des Endoskops aufgetragen wird. Es verbessert die Sicht während des Eingriffs, indem es die Kondensatbildung auf der Linse reduziert.

Ein Endoskop ist ein medizinisches Instrument, das über ein optisches System innere anatomische Strukturen sichtbar macht, indem es durch natürliche Körperöffnungen oder kleine Hautschnitte eingeführt wird. Es überträgt das Bild mittels Linsen oder Glasfasern an ein Okular oder eine Kamera und ermöglicht so diagnostische sowie therapeutische Eingriffe. Zur Kategorie der Endoskope gehören u. a. Laparoskope, Hysteroskope und Arthroskope.

Die Endoskopie ist ein minimal-invasives diagnostisches und therapeutisches Verfahren zur Untersuchung und Behandlung von Körperhöhlen und Hohlorganen, bei dem ein optisches Instrument mit Kamera und Lichtquelle in den Körper eingeführt wird, um innere Strukturen direkt darzustellen, zu beurteilen und gezielte Eingriffe oder Gewebeentnahmen durchzuführen.

Integrierte Einheit aus Endoskopkamera und zugehörigen Komponenten wie Videoprozessor, Lichtquelle und Monitor, die gemeinsam die Erfassung, Verarbeitung und Darstellung von Bild- und Videodaten bei endoskopischen Verfahren ermöglicht.

Eine Endoskopie‑Lösung bezeichnet ein integriertes System aus Kamera, Lichtquelle, Endoskop (Laparoskops, Arthroskops und Hysteroskops), Anzeige‑ und Bedieneinheit zur visuellen Darstellung innerer Körperstrukturen. Sie ermöglicht diagnostische und therapeutische Eingriffe, insbesondere in der minimal-invasiven Chirurgie, unter direkter visueller Kontrolle.

Eine Endoskopiehalterung ist eine mechanische Vorrichtung zur sicheren Fixierung von Endoskopen während diagnostischer oder operativer Eingriffe. Sie ermöglicht eine stabile Positionierung des Endoskops und entlastet dabei das medizinische Personal.

Integriertes, modulares Gesamtsystem zur Durchführung endoskopischer Verfahren, das alle zentralen Komponenten wie Bildverarbeitung, Lichtquelle, Insufflation und weitere Versorgungseinheiten in einer Einheit bündelt und die Visualisierung sowie Durchführung minimal-invasiver Eingriffe ermöglicht.

Die endoskopische Enukleation der Prostata ist ein minimal-invasives operatives Verfahren zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie, bei dem das vergrößerte Prostataadenom entlang der natürlichen Kapsel endoskopisch ausgeschält wird. Das entfernte Gewebe wird anschließend in der Harnblase zerkleinert und abgesaugt, wobei verschiedene Energiequellen wie Laser oder bipolare Technik eingesetzt werden können. Dabei kommen häufig Instrumente wie ein Schaftsystem, Laser Resektoskop, Arbeitselement, visuelles Morcellierungselement sowie verschiedene Elektroden zur Anwendung.

Instrumente zur Durchführung gezielter Eingriffe im Körperinneren, wie Biopsie, Gewebeabtragung oder Blutstillung, die in Kombination mit einem Endoskop (auch: Laparoskop, Arthroskop und Hysteroskop) präzise und minimal-invasive Behandlungen ermöglichen.

Ein endoskopisches Visualisierungssystem ist ein medizinisches Gesamtsystem zur Darstellung innerer Körperstrukturen während endoskopischer Eingriffe. Es besteht aus Komponenten wie Kamera, Lichtquelle, Endoskop (Laparoskops, Arthroskops und Hysteroskops) und Anzeigeeinheit und ermöglicht eine präzise visuelle Kontrolle in der minimal-invasiven Chirurgie.

Einzelkomponente der endoskopischen Bildgebung, die das optische Bild eines Endoskops (auch: Laparoskops, Arthroskops und Hysteroskops) erfasst und in ein elektronisches Videosignal umwandelt, welches zur weiteren Verarbeitung und Darstellung bereitgestellt wird.

Entropiumpinzetten sind spezielle ophthalmologische Pinzetten, die eingesetzt werden, um ein nach innen gedrehtes Augenlid während eines operativen Eingriffs sicher zu fassen und zu stabilisieren. Durch ihre feine, präzise Form ermöglichen sie eine kontrollierte Reposition des Lids und erleichtern somit die operative Korrektur.

Episiotomiescheren sind speziell geformte chirurgische Scheren, die verwendet werden, um während der Geburt einen präzisen Dammschnitt durchzuführen. Ihre angewinkelte Form ermöglicht einen kontrollierten, gewebeschonenden Schnitt und erleichtert damit sowohl Durchführung als auch spätere Nahtversorgung.

Ein Ergopen ist ein ergonomisch gestalteter elektrochirurgischer Handgriff zur Führung von HF‑Elektroden bei chirurgischen Eingriffen. Er ermöglicht die präzise Steuerung von Schneid‑ und Koagulationsfunktionen über integrierte Bedientasten.

Exsufflation bezeichnet das kontrollierte Ablassen von Gas aus einer Körperhöhle, beispielsweise nach einer CO₂‑Insufflation während minimal-invasiver Eingriffe. Sie dient der Druckentlastung und trägt zur Sicherheit des Patienten am Ende oder bei Unterbrechung eines Eingriffs bei.

Extensionsbügel sind orthopädisch‑chirurgische Hilfsinstrumente, die zur Fixierung, Streckung oder Stabilisierung von Gliedmaßen oder Körperabschnitten während operativer Eingriffe oder Behandlungen eingesetzt werden. Sie dienen dazu, eine kontrollierte Zugkraft auszuüben, um Knochenfragmente auszurichten, Gelenke zu entlasten oder eine stabile Lagerung des Patienten zu gewährleisten.

F

Ein Fadenführer ist ein chirurgisches Instrument, das verwendet wird, um Nähte gezielt durch Gewebe zu führen, insbesondere in der Arthroskopie. Er ermöglicht das präzise Platzieren von Fäden in schwer zugänglichen anatomischen Bereichen.

Ein Fadenmanipulator ist ein arthroskopisches Nahtinstrument, das dazu dient, Fäden während rekonstruktiver Eingriffe sicher zu greifen, zu führen und zu positionieren. Er ermöglicht eine präzise Platzierung und Handhabung des Nahtmaterials, insbesondere in engen Gelenkräumen wie der Schulter.

Das RGB‑Bild wird farbig dargestellt, wobei die NIR‑Fluoreszenz sichtbar ist und in Grün überlagert wird. Dies ist optimal zur Abgrenzung von Gewebestrukturen sowie zur Beurteilung der Perfusion und zur Visualisierung der Gallengänge.

Das RGB‑Bild wird farbig dargestellt und mit einer NIR‑Fluoreszenzanzeige sowie einer mehrfarbigen Intensitätsskala überlagert. Dadurch entsteht eine kontrastreiche Visualisierung von Signalverläufen zwischen schwachen und starken NIR‑Signalen.

Farbkontrast beschreibt den Unterschied in der Farbwiedergabe zwischen zwei Bereichen eines Bildes, wodurch Strukturen klarer voneinander abgegrenzt und besser erkennbar werden. Bei hochwertigen Endoskopen (Laparoskopen, Hysteroskopen und Arthroskopen) entsteht dieser durch optimierte Glasfaser- und Linsenkonstellationen, die eine besonders farbechte Darstellung und brillante Detailwiedergabe ermöglichen.

Der Farbwiedergabeindex ist ein Maß dafür, wie naturgetreu Farben unter einer künstlichen Lichtquelle im Vergleich zu natürlichem Tageslicht wiedergegeben werden. Ein hoher CRI‑Wert ist besonders in der medizinischen Bildgebung wichtig, da er eine realistische Darstellung von Gewebe und anatomischen Strukturen ermöglicht.

Die Fasselektrode (auch bekannt als Walzen-/Rollenelktrode) ist ein aktives chirurgisches Instrument zur Koagulation und Vaporisation von Weichgewebe im Rahmen endoskopischer Resektoskopie‑Verfahren, insbesondere in der Gynäkologie und Urologie. Sie dient der Blutstillung, der Oberflächenablation sowie der kontrollierten Gewebeverödung unter Verwendung von Hochfrequenzstrom.

Fasszangen sind arthroskopische Greifinstrumente, die zum sicheren Fassen, Halten und Entfernen von Gewebe oder freien Fragmenten im Gelenk verwendet werden. Sie ermöglichen eine kontrollierte Manipulation von Weichgewebe.

Oberbegriff für die regulatorische Bewertung durch die US‑amerikanische Food and Drug Administration (FDA), die bestätigt, dass ein Produkt die geltenden Anforderungen erfüllt und – je nach Verfahren – in den USA vermarktet werden darf.

Das Feder‑Verschlusssystem ist ein spezieller Mechanismus in Containerdeckeln, bei dem eine integrierte Feder dafür sorgt, dass der Verschluss sicher einrastet und während der Sterilisation zuverlässig geschlossen bleibt. Gleichzeitig gleicht die Feder den im Container entstehenden Überdruck aus und trägt so zu stabilen, sicheren Sterilisationszyklen bei.

Ein Fiberglas‑Lichtleitkabel ist ein medizinisches Lichtübertragungskabel aus Glasfasern, das Licht von einer externen Lichtquelle zum Endoskop (auch: Laparoskop, Arthroskop und Hysteroskop) oder Instrument leitet. Er sorgt für eine gleichmäßige und leistungsstarke Ausleuchtung des Operationsfeldes während endoskopischer Eingriffe.

Filiformbougies sind sehr dünne, flexible Sonden, die hauptsächlich zur vorsichtigen Sondierung und Passage enger oder verlegter Abschnitte der Harnröhre eingesetzt werden. Sie dienen als „Führungsdrähte“, um anschließend größere Dilatatoren oder Katheter sicher und atraumatisch einführen zu können.

Ein Filter Adapter weiblich ist ein Verbindungselement mit weiblichem Anschluss, das zur sicheren Kopplung eines medizinischen Filters mit Schläuchen oder Geräten dient. Er gewährleistet eine dichte, stabile Verbindung und ermöglicht den hygienischen Einsatz von Filtern in Gas‑ oder Flüssigkeitssystemen.

Die Filteraufnahme ist der Mechanismus im Containerdeckel, in dem der jeweilige Filter sicher fixiert wird und während der Aufbereitung an Ort und Stelle bleibt. Sie lässt sich durch Druck auf die Mitte des Filters verriegeln bzw. über eine Platte wieder öffnen und ermöglicht so einen schnellen, intuitiven Filterwechsel.

Die Filterhalterung ist das Bauteil im Containerdeckel, das den jeweiligen Filter sicher aufnimmt und in der richtigen Position fixiert. Sie sorgt dafür, dass der Filter während der Sterilisation stabil sitzt und je nach Filtersystem korrekt funktioniert, wodurch ein zuverlässiger Ablauf des Sterilisationsprozesses gewährleistet wird.

Eine Filterkassette ist das austauschbare Modulelement im Premium‑Deckelsystem, das den jeweiligen Filtertyp – Barriere-, Ventil- oder PTFE‑Filter – enthält und im Deckel eingesetzt wird. Sie ermöglicht einen schnellen Filterwechsel, ohne dass der gesamte Deckel oder der Container ausgetauscht werden muss, und sorgt so für Flexibilität und effiziente Prozessanpassung.

Ein Flachstecker ist ein zweipoliger, flacher Anschlussstecker, der häufig bei HF‑Kabeln genutzt wird, um eine sichere und standardisierte Verbindung zwischen elektrochirurgischen Instrumenten und dem Generator herzustellen. Durch seine flache Form gewährleistet er eine stabile Kontaktfläche und zuverlässige Stromübertragung, wie sie z. B. bei bipolaren Verbindungskabeln mit europäischem Flachstecker verwendet wird.

Flexible Endoskope sind biegsame medizinische Instrumente mit integrierter Optik und Arbeitskanälen, die zur Diagnose und Therapie in Hohlorganen eingesetzt werden. Ihre Flexibilität ermöglicht das schonende Erreichen anatomisch komplexer oder gekrümmter Bereiche.

Flexible Instrumente sind medizinische Arbeitsinstrumente, deren Schaft biegsam ist und sich anatomischen Strukturen oder engen Zugangswegen anpassen kann. Sie ermöglichen dadurch eine besonders schonende und präzise Instrumentenführung in schwer zugänglichen Bereichen.

Ein flexibles Zystoskop ist ein biegsames endoskopisches Instrument, das zur Untersuchung und Behandlung der Harnblase und Harnröhre eingesetzt wird. Durch seine flexible Bauweise ermöglicht es eine schonende Einführung und eine gute Sicht auch bei anatomischen Krümmungen.

Eine Fluoreszenzaufnahme bezeichnet die bildliche Darstellung von fluoreszierenden Strukturen nach Anregung durch eine spezielle Lichtquelle, meist im Nahinfrarot‑Bereich. Sie ermöglicht die Visualisierung von Durchblutung, Gewebegrenzen oder anatomischen Strukturen, die mit herkömmlichem Weißlicht nicht sichtbar sind.

Ein Fluoreszenzfarbstoff ist eine Substanz, die nach Anregung durch eine bestimmte Lichtwellenlänge Licht in einer anderen Wellenlänge emittiert. In der medizinischen Bildgebung wird er eingesetzt, um Durchblutung, Gewebegrenzen oder anatomische Strukturen sichtbar zu machen, die mit herkömmlichem Weißlicht nicht erkennbar sind.

Ein Führungsrohr ist ein hohles, meist starres Rohr, das als Führungshilfe dient, um Instrumente, etwa Laserfasern oder Sonden, präzise und stabil in den Operationskanal einzubringen. Es erleichtert die kontrollierte Positionierung des Instruments, indem es durch eine Trokarhülse eingeführt wird und als sicherer Leitungskanal für den jeweiligen Einsatz fungiert.

Führungssonden sind dünne, flexible oder starre Sonden, die als Leitinstrument dienen, um den sicheren und kontrollierten Zugang zu anatomischen Strukturen zu ermöglichen, etwa beim Einführen von Dilationshülsen oder anderen Arbeitsinstrumenten. Sie stabilisieren den vorgesehenen Zugangsweg und gewährleisten eine präzise Führung nachfolgender Instrumente, insbesondere in der Urologie und perkutanen Nephroskopie.

Ein Fußschalter ist ein Bedienelement, mit dem medizinische Geräte wie Elektrochirurgie‑, Shaver‑ oder Absaugsysteme per Fuß gesteuert werden. Er ermöglicht eine hygienische, freihändige Bedienung und erlaubt dem Anwender, beide Hände für den Eingriff zu nutzen.

G

Ein Gabelschlüsselsatz ist ein Werkzeugsatz aus mehreren Gabelschlüsseln in unterschiedlichen Schlüsselweiten zum Festziehen oder Lösen von Schrauben und Muttern. In der Medizintechnik wird er unter anderem für Montage‑, Wartungs‑ und Servicearbeiten an medizinischen Geräten eingesetzt.

Gesamtheit der an der Galle beteiligten anatomischen Strukturen, einschließlich der in der Leber gelegenen Gallenkanälchen und Gallengänge sowie der extrahepatischen Gallengänge und der Gallenblase, die gemeinsam den Abfluss der in der Leber gebildeten Galle in den Dünndarm ermöglichen.

Gasheizung bezeichnet eine Funktion in Insufflationssystemen, bei der das insufflierte CO₂ vorgewärmt wird, bevor es in die Körperhöhle eingeleitet wird. Sie trägt dazu bei, Wärmeverluste zu reduzieren und den Patientenkomfort sowie die physiologischen Bedingungen während minimal-invasiver Eingriffe zu verbessern.

Gastrointestinale bezieht sich auf den Magen‑Darm‑Trakt und umfasst Organe wie Speiseröhre, Magen, Dünn‑ und Dickdarm. Der Begriff wird verwendet, um Erkrankungen, Strukturen oder Eingriffe zu beschreiben, die dieses Verdauungssystem betreffen.

Gefäßchirurgie ist ein chirurgisches Fachgebiet, das sich mit der operativen Behandlung von Erkrankungen der Blutgefäße wie Arterien, Venen und Lymphgefäßen befasst. Ziel ist die Wiederherstellung oder Sicherung der Durchblutung sowie die Behandlung von Gefäßverengungen, ‑verschlüssen oder ‑erweiterungen.

Erhalt der strukturellen und funktionellen Unversehrtheit von Blutgefäßen, die sicherstellt, dass Gefäßwände ihre Barrierefunktion aufrechterhalten und den kontrollierten Austausch von Flüssigkeiten, Zellen und Molekülen zwischen Blut und Gewebe ermöglichen.

Gefäßscheren sind spezielle chirurgische Scheren, die für das präzise Schneiden von feinem Gewebe im Bereich der Blutgefäße entwickelt wurden. Sie besitzen meist ein gebogenes oder feines Arbeitsende, das kontrollierte, gewebeschonende Schnitte ermöglicht und besonders bei gefäßchirurgischen Eingriffen eingesetzt wird.

Gelenkdeformitäten sind dauerhafte Form- oder Fehlstellungen von Gelenken, die durch Veränderungen an Knochen, Knorpel, Bändern oder Weichteilen verursacht werden. Sie können angeboren oder im Laufe des Lebens entstehen und führen häufig zu Bewegungseinschränkungen, Fehlbelastungen und funktionellen Beeinträchtigungen des betroffenen Gelenks.

Der Gewebe Retraktor ist ein laparoskopisches Instrument zum Zurückhalten und Abspreizen von Gewebe, um das Operationsfeld freizulegen. Ein Gewebe Retraktor, wie beispielsweise das AlphaDur® Fortis, ermöglicht eine bessere Sicht und einen sicheren Zugang zu tieferliegenden Strukturen, ohne das Gewebe zu verletzen.

Die Gewebedurchblutung, auch als Gewebeperfusion bezeichnet, beschreibt die Durchströmung von Gewebe mit Blut. Sie dient der Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen sowie dem Abtransport von Stoffwechselprodukten. Die Gewebeperfusion ist ein wichtiger Indikator für die Vitalität und Funktion von Gewebe, insbesondere bei der intraoperativen Beurteilung.

Geweberesektion bezeichnet das chirurgische Entfernen von unerwünschtem oder erkranktem Gewebe, meist mithilfe spezieller Instrumente wie Stanzen, Messern oder Küretten. Ziel ist es, Gewebe präzise zu schneiden oder auszuschneiden, um die betroffene Struktur zu behandeln oder diagnostisches Material zu gewinnen.

Der Glas‑Kegel ist ein optisches Bauteil eines arthroskopischen Endoskops, das zur gezielten Führung und Bündelung des Lichtes im optischen System dient. Er trägt zur gleichmäßigen Ausleuchtung des Operationsfeldes und zur hochwertigen Bildwiedergabe bei.

Eine Glasfaserkonstellation bezeichnet die spezifische Anordnung und Qualität der Lichtleitfasern innerhalb eines Endoskops, die für die Übertragung von Licht und damit für die Bildhelligkeit und Farbwiedergabe verantwortlich sind. Eine optimierte Glasfaserkonstellation verbessert Farbkontrast, Detailwiedergabe und die Bildqualität bis in die Randbereiche.

Ein Guyon‑Kathetereinführungsinstrument ist ein längliches, stabförmiges Hilfsinstrument, das dazu dient, einen Katheter sicher und kontrolliert in die Harnröhre einzuführen, insbesondere bei anatomischen Engstellen oder schwieriger Passage. Es stabilisiert und führt den Katheter, um ein atraumatisches Vorschieben zu ermöglichen und Komplikationen beim Einführen zu minimieren.

Die Gynäkologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Gesundheit, Diagnose und Behandlung der weiblichen Geschlechtsorgane befasst. Sie umfasst sowohl präventive Untersuchungen als auch operative und konservative Therapien im Bereich der Frauenheilkunde.

Zu den Instrumenten, die in der Gynäkologie zum Einsatz kommen, gehören unter anderem: Endoskope (auch: Hysteroskope), Instrumente für die diagnostische sowie Office- und operative Hysteroskopie, flexible und halbstarre Instrumente, bipolare und monopolare Resektionssysteme, dünne bzw. Mini-Resektionssysteme sowie Endoskopie- und Vaginal-Instrumentarium.

H

Ein Hahn ist ein Ventilelement an endoskopischen Schäften, das den Zu‑ oder Abfluss von Spülflüssigkeit reguliert. Ein starrer Hahn bleibt dabei in einer festen Position, während ein drehbarer Hahn flexibel ausgerichtet werden kann, um die Handhabung und den Schlauchanschluss zu erleichtern.

Eine Hakenelektrode ist eine elektrochirurgische Elektrode mit hakenförmig ausgeformter Spitze, die an einen Hochfrequenz‑Generator angeschlossen wird und zum Schneiden, Präparieren oder Koagulieren von Gewebe eingesetzt wird. Durch ihre spezielle Form ermöglicht sie ein gezieltes Erfassen und Bearbeiten von Gewebestrukturen, insbesondere bei minimal-invasiven und endoskopischen Eingriffen.

Eine Hakenschere ist ein chirurgisches Instrument mit hakenförmig gebogener Schneide, das präzises Schneiden und gleichzeitiges Fixieren von Gewebe ermöglicht. Sie wird besonders in der Hysteroskopie eingesetzt, um gezielt Gewebe zu durchtrennen und ein Abrutschen der Schneide zu verhindern.

Eine Hakensonde ist ein arthroskopisches Tastinstrument mit einem kleinen, meist rechtwinklig gebogenen Haken, das zur Beurteilung von Strukturen wie Knorpel, Meniskus oder Bändern dient. Sie ermöglicht es dem Operateur, die Stabilität, Tiefe oder Beschaffenheit von Gewebe präzise zu prüfen.

Hakenstanzen sind spezielle chirurgische Stanzen mit einem hakenförmig abgewinkelten Arbeitsende, die vor allem in der Arthroskopie zur gezielten Abtragung oder Entfernung von Gewebe eingesetzt werden. Durch die Hakenform ermöglichen sie einen kontrollierten Zugang zu schwer erreichbaren Arealen.

Halbstarre Instrumente sind medizinische Instrumente mit einem teilflexiblen Schaft, der eine gewisse Biegung zulässt, aber dennoch stabil genug bleibt, um kontrolliert arbeiten zu können. Instrumente wie das AlphaHystero kombinieren dabei die Vorteile flexibler und starrer Instrumente und eignen sich besonders für präzise Eingriffe in begrenzten anatomischen Bereichen.

Ein Haltestift ist ein kleines Fixierelement, das in Sterilisationssiebkörben verwendet wird, um Instrumente oder Instrumentenfixierungen sicher an ihrem Platz zu halten. Er verhindert ein Verrutschen während der Aufbereitung und Sterilisation und trägt so zum Schutz der Instrumente bei.

Ein Handgelenk‑Schaft ist ein arthroskopischer Schaft mit sehr kleinem Durchmesser, der speziell für Eingriffe am Handgelenk entwickelt wurde. Er ermöglicht einen präzisen und schonenden Zugang zum engen Gelenkraum und ist auf kurze, dünne Endoskope abgestimmt.

Hartmetalleinlagen (auch: Hartmetalleinsätze) sind eingelötete Einsätze aus Wolframkarbid im Arbeitsbereich chirurgischer Instrumente, insbesondere bei Nadelhaltern. Sie sorgen für hohe Verschleißfestigkeit und sicheren Nadelhalt, wodurch die Lebensdauer des Instruments deutlich erhöht und ein präzises Arbeiten ermöglicht wird.

Eine Hautstanze ist ein zylindrisches chirurgisches Instrument mit scharfer, kreisförmiger Schneide, das zur gezielten Entnahme von Hautgewebe verwendet wird. Sie kommt vor allem in der Dermatologie und Chirurgie zum Einsatz, beispielsweise für Biopsien oder das präzise Ausschneiden kleiner Hautareale, und ist als steriles, meist wiederverwendbares Instrument ausgeführt.

HD‑/4K‑Optiken sind medizinische Endoskope (Laparoskope, Hysteroskope und Arthroskope), deren optisches System für die Darstellung hochaufgelöster (Full HD) bzw. ultrahochaufgelöster Bilder (4K/UHD) ausgelegt ist. HD‑Optiken erreichen ihre hohe Bildqualität durch hochwertige Stablinsen und lichtleitende Glasfaserbündel. 4K‑Optiken sind speziell auf 4K‑Kamerasysteme abgestimmt und zeichnen sich durch weiter optimierte Stablinsen sowie eine höhere Bildhelligkeit aus.

Ein Herniennetz ist ein chirurgisches Implantat, das zur Stabilisierung und Verstärkung der Bauchwand bei der Versorgung von Hernien eingesetzt wird. Es dient dazu, den Gewebedefekt dauerhaft abzudecken und ein Wiederauftreten des Bruchs zu verhindern.

Die Hernienreparatur ist ein chirurgischer Eingriff zur Versorgung eines Bruchs der Bauchwand, bei dem ausgetretenes Gewebe in seine anatomische Position zurückverlagert wird. Ziel ist die stabile Verstärkung der geschwächten Stelle, häufig unter Verwendung eines Herniennetzes, um ein Wiederauftreten zu verhindern, und kann beispielsweise unter Einsatz mikroinvasiver Instrumente wie dem AlphaDur® Fortis durchgeführt werden.

Die hexagonale Codierung bezeichnet eine sechskantförmige Kennzeichnung oder Aufnahme an medizinischen Instrumenten oder Anschlüssen. Sie dient der eindeutigen Zuordnung, verhindert Verdrehen und sorgt für eine sichere, korrekte Verbindung der Komponenten.

Eine HF‑Verbindung bezeichnet den elektrischen Anschluss zwischen einem chirurgischen Instrument und einem Hochfrequenz‑Generator, der für Schneid‑ oder Koagulationsanwendungen genutzt wird. Sie stellt sicher, dass die HF‑Energie kontrolliert, sicher und mit geeigneten Kabeln übertragen wird, ohne die maximal zulässige Ausgangsleistung zu überschreiten.

Highflow bezeichnet in der Arthroskopie Schaft‑ und Instrumentendesigns, die einen deutlich erhöhten Flüssigkeitsstrom ermöglichen, um das Gelenk schneller zu spülen und die Sicht zu verbessern. Highflow‑Schäfte weisen dafür einen größeren Innendurchmesser bzw. optimierte Strömungswege auf und ermöglichen so eine effizientere Spül‑ und Absaugleistung während des Eingriffs.

HNO‑Instrumente sind spezielle medizinische Instrumente, die in der Hals‑Nasen‑Ohren‑Heilkunde zur Untersuchung, Diagnose und operativen Behandlung von Erkrankungen im Bereich Ohr, Nase, Nasennebenhöhlen, Rachen und Kehlkopf eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem Spekula, Küretten, Stanzen, Scheren, Saugrohre und Diagnostikinstrumente, die an die feinen anatomischen Strukturen dieses Fachgebiets angepasst sind.

Ein Hochdruckschlauch ist ein spezieller, druckfester Schlauch, der in der Medizintechnik zur sicheren Leitung von Gasen, wie CO₂, zwischen Gasquelle und Insufflationsgerät eingesetzt wird. Er ist für hohe Druckbelastungen ausgelegt und gewährleistet eine zuverlässige und kontrollierte Gaszufuhr während chirurgischer Eingriffe.

Die Hochfrequenzchirurgie ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem hochfrequenter elektrischer Strom zur gezielten Erwärmung von Gewebe eingesetzt wird. Sie dient dem Schneiden, Koagulieren und Veröden von Gewebe und ermöglicht präzises Arbeiten mit gleichzeitiger Blutstillung.

Ein Hochleistungs-Lichtleiter ist ein speziell entwickelter Lichtleiter, der eine besonders hohe Lichtdurchlässigkeit bei minimalem Lichtverlust gewährleistet. Er wird in der Endoskopie eingesetzt, um eine intensive und gleichmäßige Ausleuchtung des Operationsfeldes zu ermöglichen, insbesondere in Kombination mit LED- oder Laserlichtquellen.

Hohe Magnifikation beschreibt eine optische Technologie, bei der das Bild im Endoskop (Laparoskop, Zystoskop, Hysteroskop und Arthroskop) vergrößert dargestellt wird, ohne dass dabei Helligkeit oder Bildqualität verloren gehen. Sie ermöglicht dem Anwender eine detailliertere Sicht auf feinste Strukturen im Operations- oder Untersuchungsfeld.

Die Holmium-Laser-Enukleation der Prostata ist ein minimal-invasives, endoskopisches Operationsverfahren zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie, bei dem das vergrößerte Prostataadenom mithilfe eines Holmium-Lasers vollständig aus der Prostatakapsel ausgeschält wird. Das enukleierte Gewebe wird anschließend in der Harnblase zerkleinert und abgesaugt. Dabei kommt häufig ein Laser-Resktoskop zur Anwendung.

Ein Hüft‑Schaft ist ein arthroskopischer Schaft, der speziell für Eingriffe am Hüftgelenk entwickelt wurde und den Zugang für Endoskopen und Instrumente ermöglicht. Aufgrund der tiefen Lage des Hüftgelenks ist er in der Regel länger und stabil ausgeführt, um eine sichere und kontrollierte Instrumentenführung zu gewährleisten.

Die Hüftarthroskopie bei femoroacetabulärem Impingement ist ein minimal-invasiver Eingriff, bei dem das Hüftgelenk arthroskopisch untersucht und knöcherne Fehlformen am Femurkopf oder an der Hüftpfanne behandelt werden. Ziel ist es, den pathologischen Knochenkontakt zu beseitigen, Schmerzen zu reduzieren und eine weitere Knorpel‑ oder Labrum­schädigung zu verhindern. Bei solch einem Eingriff können u.a. Arthroskope, Shaver, Küretten, Raspeln, Fasszangen, Stanzen und Fadenführer zum Einsatz kommen.

Ein hydrophober Filter ist ein medizinischer Filter, der Gase passieren lässt, Flüssigkeiten jedoch durch seine wasserabweisenden Eigenschaften zurückhält. Er wird eingesetzt, um Geräte und Systeme vor Feuchtigkeit, Keimen und Kontamination zu schützen.

Ein Hygienefilter ist ein medizinischer Filter, der in Gas‑ oder Flüssigkeitssystemen eingesetzt wird, um Keime, Partikel und Feuchtigkeit zurückzuhalten. Er trägt zur Aufrechterhaltung hygienischer Bedingungen bei und schützt sowohl den Patienten als auch die angeschlossenen Geräte während chirurgischer Eingriffe.

Ein Hysteroskop ist ein schlankes endoskopisches Instrument, das zur Betrachtung der Gebärmutterhöhle über die natürliche Körperöffnung eingesetzt wird. Es ermöglicht sowohl diagnostische als auch operative Eingriffe, indem es Sicht, Beleuchtung und den Zugang für Instrumente kombiniert.

Die Hysteroskopie ist ein endoskopisches Verfahren, bei dem die Gebärmutterhöhle mittels eines Hysteroskops sichtbar gemacht und untersucht wird. Sie ermöglicht sowohl diagnostische als auch operative Eingriffe ohne äußere Schnitte und wird direkt über den natürlichen Zugang durchgeführt.

I

Abkürzung für: Indocyaningrün

Die ICG‑Fluoreszenz‑Darstellung ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem der Fluoreszenzfarbstoff Indocyaningrün durch Nahinfrarotlicht angeregt und sichtbar gemacht wird. Sie ermöglicht die Darstellung von Durchblutung, Gewebegrenzen und biliären Strukturen in Echtzeit während chirurgischer Eingriffe.

Ein Indikatoretikett ist ein Kennzeichnungsetikett für Sterilisationscontainer, das während des Sterilisationsprozesses eine sichtbare Farbveränderung zeigt. Es dient als visueller Nachweis für den durchgeführten Sterilisationszyklus und unterstützt die sichere Freigabe sowie Rückverfolgbarkeit der Instrumente.

Indocyaningrün ist ein medizinischer Fluoreszenzfarbstoff, der nach intravenöser Gabe unter Nahinfrarotlicht fluoresziert. Er wird in der chirurgischen Bildgebung eingesetzt, um Durchblutung, Gewebegrenzen und biliäre Strukturen in Echtzeit sichtbar zu machen.

Ein Infusionsstativ ist eine höhenverstellbare Haltevorrichtung zur sicheren Aufhängung von Infusionslösungen, Spülflaschen oder Ernährungssystemen. Es ermöglicht eine kontrollierte Flüssigkeitszufuhr zum Patienten und wird mobil oder stationär im klinischen Alltag eingesetzt.

Ein Inline‑Spülsystem ist ein in das arthroskopische Instrument (z.B. einer Stanze) integriertes Spülsystem, welches durch die Aussparungen am Schaft, eine verbesserte Wiederaufbereitet aufweisen kann.

Ein Innenschaft ist der innere Bestandteil eines mehrteiligen Endoskopschaft-Systems, durch den Endoskop und Instrumente geführt werden. Er sorgt für die stabile Führung im Außenschaft und gewährleistet gleichzeitig die sichere Trennung von Arbeits- /Spül- und Abflusskanälen.

Eine Instrumentenfixierung ist ein Halte‑ und Ordnungselement, das in Sterilisationssiebkörben und Containern eingesetzt wird, um chirurgische Instrumente während Transport, Aufbereitung und Sterilisation sicher zu positionieren. Sie verhindert ein Verrutschen oder Aneinanderschlagen der Instrumente und trägt so zum Schutz, zur Übersichtlichkeit und zu einem zuverlässigen Sterilisationsergebnis bei.

Ein Instrumentenport ist eine Öffnung am Schaft oder Endoskop, durch welchen zusätzliche Instrumente wie Zangen, Scheren oder Elektroden eingeführt werden können. Er ermöglicht den gleichzeitigen Einsatz von Endoskop und Arbeitsinstrumenten, ohne den Zugang zum Untersuchungs- oder Operationsfeld zu unterbrechen.

Behälter aus sterilisierbarem Material mit perforierter Struktur, der zur strukturierten Aufnahme, Aufbereitung, Sterilisation sowie Lagerung und zum Transport chirurgischer Instrumente dient.

Insufflation bezeichnet das kontrollierte Einleiten von Kohlendioxid (CO₂) in eine Körperhöhle, meist in die Bauchhöhle, mithilfe einer Veress‑Nadel und eines Insufflators, um während minimal-invasiver Eingriffe einen Arbeitsraum zu schaffen. Dabei wird der Druck kontinuierlich überwacht und geregelt, sodass die Bauchdecke angehoben und Organe voneinander getrennt werden. Dies ermöglicht eine verbesserte Sicht sowie ausreichende Bewegungsfreiheit für Instrumente und trägt zu einer sicheren und stabilen Operationsumgebung bei.

Der Insufflationsdruck beschreibt den kontrollierten Druck, mit dem Gas durch einen Insufflator in eine Körperhöhle eingebracht wird. Er ist entscheidend für die Aufrechterhaltung eines stabilen Arbeitsraums und die Sicherheit des Patienten während minimal-invasiver Eingriffe.

Ein Insufflator ist ein medizinisches Gerät, das bei minimal-invasiven Eingriffen Gas, meist CO₂, kontrolliert in eine Körperhöhle einleitet. Er reguliert Gasfluss und Druck, um einen stabilen Arbeitsraum und eine sichere Sicht im Operationsfeld zu gewährleisten.

Das Intelligent Insufflation System ist ein intelligentes Steuerungssystem in Insufflatoren, das Gasfluss und Druck kontinuierlich an die aktuelle Situation im Operationsfeld anpasst. Es sorgt für eine stabile Insufflation mit geringen Druckschwankungen und erhöht dadurch die Sicherheit und Effizienz bei minimal-invasiven Eingriffen.

Der Intensitätsmodus ist ein Bilddarstellungsmodus in der NIR‑Fluoreszenzbildgebung, bei dem Signalstärken farblich über eine Intensitätsskala visualisiert werden. Er ermöglicht eine kontrastreiche Darstellung und den direkten Vergleich von schwachen und starken Fluoreszenzsignalen im Operationsfeld.

Im Operationsverlauf überwachte und bewertete Durchblutung des Gewebes, die als Entscheidungsgrundlage zur Beurteilung von Gewebeviabilität und operativem Vorgehen dient.

Intra‑Uterin‑Sonden sind gynäkologische Instrumente, die zur Sondierung, Vermessung oder Orientierung innerhalb der Gebärmutterhöhle eingesetzt werden. Sie dienen der diagnostischen Abklärung sowie der Vorbereitung oder Kontrolle gynäkologischer Eingriffe und ermöglichen ein schonendes Arbeiten im Uterus.

Ein Inzisionspick ist ein kleines, präzises Schneidinstrument, das die erste Öffnung der Haut setzt und damit den Zugang für den anschließenden Trokar vorbereitet. Er ermöglicht einen kontrollierten, sehr feinen Einstich, der im Vergleich zum Skalpell gewebeschonender ist und optimal auf den Einsatz mikroinvasiver Trokare abgestimmt ist.

Die IP‑Schutzklasse gibt an, wie gut ein Gerät gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt ist. IP X7 bedeutet, dass das Gerät zeitweiliges Untertauchen in Wasser standhält, ohne Schaden zu nehmen.

Iridektomiescheren sind feine augenchirurgische Scheren, die speziell zum präzisen Durchtrennen oder Entfernen von Irisgewebe bei ophthalmologischen Eingriffen eingesetzt werden. Sie werden vor allem in der Augenheilkunde verwendet, z. B. bei Iridektomien zur Druckentlastung oder Verbesserung des Kammerwasserabflusses, und sind in verschiedenen geraden oder gebogenen Ausführungen erhältlich.

Irisscheren sind feine chirurgische Augenscheren, die in der Augenheilkunde zum präzisen Schneiden von Gewebe des vorderen oder hinteren Augenabschnitts eingesetzt werden. Sie verfügen über sehr schmale, scharfe Schneiden, sind meist gerade oder gebogen ausgeführt und ermöglichen ein kontrolliertes Arbeiten an empfindlichen okulären Strukturen.

Ein ISO‑Wächter ist eine Sicherheitseinrichtung in medizinischen Geräten oder Gerätewagen, die den Isolationszustand des elektrischen Systems überwacht. Er erkennt frühzeitig Isolationsfehler und warnt, um elektrische Gefährdungen für Patient und Anwender im Operationssaal zu vermeiden.

Isolierung beschreibt die maximal zulässige Hochfrequenz‑Spannung, die ein medizinisches Instrument sicher aushalten kann, ohne dass es zu elektrischem Durchschlag oder Funktionsstörungen kommt. Sie gibt damit an, wie gut das Instrument gegen elektrische Belastung geschützt ist, beispielsweise bis 1,3 kVp bei vielen laparoskopischen Instrumenten.

Die IUD‑Fasszange ist ein manuelles, chirurgisches Instrument zur Erfassung, Fixierung und Entfernung bzw. Positionierung von Intrauterinpessaren (IUDs) über den Zervikalkanal im Rahmen gynäkologischer diagnostischer oder operativer Eingriffe. Das Instrument ermöglicht dem Anwender eine kontrollierte Handhabung des IUDs.

J

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K

Die Kamera‑Kontrolleinheit ist die zentrale Steuereinheit eines endoskopischen Kamerasystems, die die vom Kamerakopf erfassten Bildsignale verarbeitet. Sie steuert Funktionen wie Bildmodi, Lichtanpassung, Signalverarbeitung sowie die Ausgabe von Bild‑ und Videodaten an Monitore oder Aufzeichnungssysteme.

Kameraköpfe sind zentrale Komponenten endoskopischer Visualisierungssysteme und dienen der Aufnahme sowie Übertragung hochauflösender Bilder aus dem Operationsfeld. Je nach Ausführung stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung, beispielsweise autoklavierbare Kameraköpfe für die direkte Aufbereitung, NIR‑Kameraköpfe zur erweiterten Darstellung von Perfusion und Strukturen sowie Modelle mit verschiedenen Auflösungen wie Full‑HD oder 4K.

Ein Kamerakopfhalter ist eine Haltevorrichtung zur sicheren Ablage oder Fixierung des Kamerakopfes eines Endoskops, z. B. an einem Gerätewagen. Er schützt die empfindliche Kameratechnik vor Beschädigungen und unterstützt eine hygienische Handhabung im klinischen Alltag.

Keramik‑Scheren sind chirurgische Scheren, deren Schneiden mit einer Keramik‑ bzw. Keramik‑Hartmetallbeschichtung versehen sind, um eine erhöhte Schnitthaltigkeit und Verschleißfestigkeit zu erreichen. Sie ermöglichen ein besonders präzises und langlebiges Schneiden von Gewebe, reduzieren Reibung und Korrosion und sind als wiederverwendbare Instrumente für den klinischen Einsatz konzipiert.

Eine Keramikplatte ist eine keramische Isolationsfläche, die bei elektrochirurgischen Instrumenten häufig auf einer Instrumentenseite angebracht ist. Sie verhindert ungewollte Stromübertragung, reduziert die Wärmeausbreitung und trägt zu einer sicheren, kontrollierten Anwendung bei.

Eine Keramikspitzenisolierung bezeichnet die elektrisch isolierende Beschichtung der aktiven Spitze eines monopolaren oder bipolaren HF‑Instruments. Sie schützt das umliegende Gewebe vor unkontrollierten Stromabgaben und sorgt dafür, dass die HF‑Energie ausschließlich am gewünschten Wirkpunkt abgegeben wird.

Ein Knie‑Schaft ist ein arthroskopischer Schaft, der speziell für Eingriffe am Kniegelenk entwickelt wurde und den Zugang für Endoskopen sowie Instrumente ermöglicht. Er ist in Durchmesser und Länge auf die anatomischen Gegebenheiten des Kniegelenks abgestimmt und erlaubt eine sichere, kontrollierte Instrumentenführung während der Arthroskopie.

Knochenchirurgie ist ein Teilgebiet der Chirurgie, das sich mit operativen Eingriffen an Knochen beschäftigt, z. B. zur Behandlung von Frakturen, Fehlstellungen, Tumoren oder degenerativen Veränderungen. Sie umfasst Verfahren wie das Schneiden, Formen, Stabilisieren oder Ersetzen von Knochen mithilfe spezieller orthopädischer Instrumente und Implantate. Diese Verfahren können mitunter mit Meniskusmessern, Knochenhalteklammern, Knorpelfasszangen, Elevatorien, Osteotome, Hohlmeißel, Knochenfeilen u.v.m. zum Einsatz kommen.

Knorpelglättung bezeichnet ein arthroskopisches Verfahren, bei dem aufgeraute oder beschädigte Knorpeloberflächen mit speziellen Instrumenten, wie Raspeln, Feilen oder Messern, geglättet werden, um eine gleichmäßige Oberfläche herzustellen. Ziel ist es, lose Knorpelanteile zu entfernen und die Gelenkfläche zu stabilisieren, um Schmerzen zu reduzieren und die Gleitfähigkeit zu verbessern.

Knorpelraspeln sind chirurgische Instrumente, die in der Arthroskopie zur Glättung und Bearbeitung von Knorpeloberflächen eingesetzt werden. Sie ermöglichen das schonende Abtragen unregelmäßiger oder geschädigter Knorpelareale, um eine gleichmäßige Gelenkoberfläche wiederherzustellen.

Ein Knotenschieber ist ein arthroskopisches Nahtinstrument, mit dem bereits gelegte Knoten entlang des Fadens präzise bis zur gewünschten Stelle im Gelenk vorgeschoben werden. Er ermöglicht eine sichere, kontrollierte Fixierung des Knotens, ohne das Gewebe zusätzlich zu belasten.

Knüpfpinzetten sind fein gearbeitete chirurgische Pinzetten, die speziell dazu dienen, Fäden beim Knoten im Operationsfeld sicher zu greifen und präzise zu führen. Durch ihre schmalen, strukturierten Spitzen ermöglichen sie eine kontrollierte Handhabung des Nahtmaterials, insbesondere in engen oder schwer zugänglichen Bereichen.

Die Koagulation bezeichnet den Prozess der Blutgerinnung bzw. das gezielte Veröden von Gewebe durch kontrollierte Hitzeeinwirkung. In der Elektrochirurgie wird sie eingesetzt, um Blutungen zu stillen und Gewebe sicher zu verschließen.
Für die Koagulation werden je nach Anwendung insbesondere elektrochirurgische Instrumente wie monopolare oder bipolare Elektroden und Instrumente, bipolare Pinzetten oder Koagulationssonden verwendet.

Eine Koagulationszange ist ein chirurgisches Instrument, das zum Fassen von Gewebe und zur gezielten Blutstillung durch Anwendung von Hochfrequenzstrom eingesetzt wird. Systeme wie das AlphaActiveGrip Ergo werden in der minimal-invasiven Chirurgie verwendet und ermöglichen die Koagulation kleiner Blutgefäße direkt am Gewebe.

Ein Koaxialstecker ist ein Anschlussstecker, bei dem das Signal über einen zentralen Leiter geführt wird, der von einer äußeren Abschirmung umgeben ist, um Störungen zu minimieren. In der Medizintechnik sorgt er für eine stabile, störungsarme Verbindung zwischen HF‑Generator und Instrument.

Die Kolektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur teilweisen oder vollständigen Entfernung des Dickdarms. Sie wird unter anderem bei Tumorerkrankungen, chronisch‑entzündlichen Darmerkrankungen oder schweren Darmkomplikationen durchgeführt und kann offen oder minimal-invasiv erfolgen.

Beim minimal-invasiven Verfahren können unter anderem Trokare, Laparoskop, Kamera, Lichtquelle, fenestrierte Grasper, Scheren, Dissektoren, monopolare Instrumente sowie Nadelhalter eingesetzt werden. Während bei einer offenen Durchführung Instrumentarien wie Skalpelle, Scheren, Klemmen, Retraktoren, Pinzetten und Nadelhalter verwendet werden können.

Kolorektalchirurgie ist ein chirurgisches Fachgebiet, das sich mit operativen Eingriffen am Dickdarm und Mastdarm befasst. Sie wird unter anderem zur Behandlung von Tumoren, entzündlichen Darmerkrankungen oder funktionellen Störungen des Darms eingesetzt.

Komedoneninstrumente sind dermatologische Werkzeuge, die dazu dienen, Hautunreinheiten kontrolliert und hygienisch aus den Poren zu entfernen. Durch ihre ring‑ oder schlingenförmigen Enden ermöglichen sie einen gezielten Druck auf die Haut, wodurch der Inhalt schonend ausgeleitet wird, ohne das Gewebe unnötig zu verletzen.

Ein Kondylus bezeichnet einen abgerundeten Gelenkfortsatz eines Knochens, der als Gelenkfläche dient und Bewegungen zwischen zwei Knochen ermöglicht. Er ist mit Knorpel überzogen, um reibungsarme und stabile Gelenkbewegungen zu gewährleisten.

Korbstanzen sind arthroskopische Schneid‑ und Greifinstrumente mit korbförmigem Maulteil, die zum Abtragen und Entfernen von Meniskus‑, Knorpel‑ oder Weichgewebe eingesetzt werden. Sie ermöglichen eine kontrollierte Gewebere­sektion bei gleichzeitig sicherem Erfassen des Schnittguts während arthroskopischer Eingriffe.

Der Krallengreifer ist ein laparoskopisches Greifinstrument mit krallenförmigen Spitzen, das zum sicheren Fassen und Halten von Gewebe oder Fremdkörpern eingesetzt wird. Durch seine Form ermöglicht er eine stabile Fixierung und kontrollierte Manipulation während minimal-invasiver chirurgischer Eingriffe.

Die Kreuzband‑Rekonstruktion ist ein operativer Eingriff, bei dem ein gerissenes vorderes oder hinteres Kreuzband des Kniegelenks durch ein Transplantat ersetzt wird. Ziel ist es, die Stabilität des Kniegelenks wiederherzustellen und eine normale Gelenkfunktion sowie Belastbarkeit zu ermöglichen. Dabei kommen häufig Instrumente wie Arthroskop, Kamera, Lichtquelle, Shaver, Stanzen, Fadenführer und Knotenschieber zur Anwendung.

Die Kugelelektrode ist ein aktives chirurgisches Instrument zur gezielten Koagulation von Weichgewebe im Rahmen endoskopischer Resektoskopie‑Verfahren, insbesondere in der Gynäkologie und Urologie. Sie dient der Blutstillung sowie der punktuellen thermischen Gewebeverödung unter Verwendung von Hochfrequenzstrom.

L

Laminektomie ist ein neurochirurgischer Eingriff, bei dem der Wirbelbogen ganz oder teilweise entfernt wird, um den Spinalkanal zu erweitern. Ziel des Eingriffs ist es, Druck auf das Rückenmark oder die Nervenwurzeln zu entlasten, z. B. bei Spinalkanalstenose, Bandscheibenvorfällen oder Tumoren. Hierbei kommen u.a. Laminektomiezangen und Bandscheibenrongeure zum Einsatz.

Eine Lanzettenelektrode ist eine elektrochirurgische Elektrode mit lanzettenförmig ausgeführter Spitze, die für präzise Schneid‑ und Dissektionsarbeiten eingesetzt wird. Sie ermöglicht feine, kontrollierte Schnitte und wird häufig bei Eingriffen verwendet, bei denen Genauigkeit und gleichzeitige Koagulation erforderlich sind.

Ein Laparoskop ist ein spezielles Endoskop zur Untersuchung und Behandlung des Bauch- und Beckenraums, das über einen kleinen Hautschnitt in die Bauchhöhle eingeführt wird und eine direkte Sicht auf Organe ermöglicht.

Laparoskopie ist ein minimal-invasives Verfahren, bei dem mithilfe eines starren Endoskops (auch: Laparoskops) die Bauchhöhle und ihre Organe sichtbar gemacht werden. Sie erlaubt diagnostische und operative Eingriffe über kleine Hautschnitte, wodurch Gewebe geschont und die Erholungszeit für Patienten und Patientinnen verkürzt wird.

Zu den Instrumenten, die in der Laparoskopie zum Einsatz kommen, gehören unter anderem:
Veress-Nadeln, Trokar-Systeme, Endoskope (auch Laparoskope), Fiberglas Lichtleitkabel, Lichtleitkabel Testgeräte, monopolare und bipolare Instrumentensysteme, mikroinvasive Instrumente, Saug- und Spülinstrumente, monopolare und bipolare Elektroden, HF-Kabel, Retraktoren, Nadelhalter, Applikatoren sowie Instrumentarien für die Pädiatrie und Bariatrie.

Lappenmesser sind chirurgische Messer, die speziell zum präzisen Anheben, Ausschneiden oder Formen von Haut- und Weichgewebelappen entwickelt wurden. Sie verfügen über eine schmale, scharfe Klinge, die kontrollierte Schnitte ermöglicht und besonders in der HNO‑ und plastischen Chirurgie eingesetzt wird.

Laryngologie ist ein Teilgebiet der Hals‑Nasen‑Ohren‑Heilkunde, das sich mit der Anatomie, Funktion und den Erkrankungen des Kehlkopfes befasst. Sie umfasst die Diagnostik und Behandlung von Stimm‑, Atem‑ und Schluckstörungen sowie entzündlichen, funktionellen und tumorösen Erkrankungen des Kehlkopfes.

Laryngoskope sind medizinische Instrumente, die zur direkten Sichtbarmachung des Kehlkopfs und der oberen Atemwege bei diagnostischen und operativen Eingriffen eingesetzt werden. Sie werden insbesondere in der Hals‑Nasen‑Ohren‑Heilkunde sowie bei laryngoskopischen Untersuchungen und Operationen verwendet und liegen je nach Ausführung als starre oder endoskopische Instrumente vor.

Ein Laser‑Resektoskop ist ein endoskopisches Resektionssystem, bei dem eine Lasersonde über das Arbeitselement gezielt in das Operationsfeld geführt wird. Es dient der präzisen Inzision, Vaporisation, Abtragung und Enukleation von Gewebe bei endoskopischen urologischen und gynäkologischen Eingriffen, ohne Einsatz von Hochfrequenzstrom.

Eine LED‑Laserlichtquelle ist eine kombinierte Lichtquelle in endoskopischen Systemen, die sowohl LED‑Weißlicht als auch Laserlicht für die Nahinfrarot‑Fluoreszenzbildgebung erzeugt. Sie ermöglicht eine optimale Ausleuchtung des Operationsfeldes sowie die präzise Darstellung von Fluoreszenzsignalen, beispielsweise bei der ICG‑Fluoreszenz.

Eine LED‑Lichtquelle ist eine Lichtquelle in endoskopischen Systemen, die Licht mithilfe von Leuchtdioden (LEDs) erzeugt. Sie zeichnet sich durch hohe Energieeffizienz, lange Lebensdauer und eine gleichmäßige, farbtreue Ausleuchtung des Operationsfeldes aus.

Tochterunternehmen der Gimmi® GmbH, mit Sitz in Polen.

Die Lichtintensitätssteuerung ist eine Funktion in endoskopischen Bildgebungssystemen, die die Helligkeit der Lichtquelle an die jeweilige Bild‑ und Anwendungssituation anpasst. Sie sorgt für eine optimale Ausleuchtung des Operationsfeldes und verhindert Über‑ oder Unterbelichtung während des Eingriffs.

Lichtleitkabel‑Testgeräte sind Prüfgeräte, mit denen der Zustand und die Lichtdurchlässigkeit von Lichtleitkabeln überprüft werden. Sie dienen der schnellen Erkennung von Beschädigungen oder Leistungsverlusten und tragen zur Sicherstellung einer optimalen Ausleuchtung im OP bei.

Eine Lichtquelle ist eine technische Komponente in bildgebenden und chirurgischen Systemen, die Licht erzeugt, um anatomische Strukturen auszuleuchten und deren Darstellung zu ermöglichen oder zu verbessern.

Lidhalter sind ophthalmologische Instrumente, die verwendet werden, um die Augenlider während diagnostischer oder operativer Eingriffe offen zu halten und dem Behandler eine freie, stabile Sicht auf das Operationsfeld zu ermöglichen. Sie verfügen meist über fein geformte Bügel oder Haken, die das Lid schonend spreizen, ohne unnötigen Druck auf das umliegende Gewebe auszuüben.

Ligaturscheren sind spezielle chirurgische Scheren, die zum präzisen Durchtrennen von Ligaturen während operativer Eingriffe verwendet werden. Sie besitzen meist eine feine, leicht gebogene oder geknöpfte Spitze, die ein sicheres Unterschieben unter die Ligatur ermöglicht, ohne umliegendes Gewebe zu verletzen.

Eine Löffelkürette ist ein arthroskopisches Instrument mit löffelförmiger Spitze, das zum schonenden Abtragen und Entfernen von Knorpel‑, Weichgewebe‑ oder Debrisstrukturen im Gelenk verwendet wird. Sie ermöglicht eine kontrollierte Kürettage bei arthroskopischen Eingriffen, insbesondere im Knie‑ und Hüftgelenk.

Die Löffelzange ist ein laparoskopisches Greif‑ und Präparierinstrument mit löffelförmigem Maul, das zum schonenden Fassen, Aufnehmen oder Entfernen von Gewebe eingesetzt wird. Durch ihre Form ermöglicht sie eine atraumatische Manipulation und kontrollierte Handhabung während minimal-invasiver chirurgischer Eingriffe.

Das Low‑Pressure‑Insufflation‑System ist ein Sicherheitskonzept in Insufflatoren, das eine stabile Insufflation mit möglichst niedrigem Gasdruck ermöglicht. Es reduziert Druckschwankungen und senkt dadurch das Risiko von Gewebeschädigungen und patientenbezogenen Komplikationen bei minimal-invasiven Eingriffen.

Ein Luer‑Anschluss ist ein genormtes Steck‑ oder Schraubverbindungssystem zur sicheren Verbindung von Spritzen, Schläuchen und medizinischen Instrumenten. Er gewährleistet eine dichte, standardisierte Verbindung für Flüssigkeits‑ oder Gasübertragungen im medizinischen Bereich.

Lupusschaber sind chirurgische Küretten mit scharfem, löffelförmigem Arbeitsende, die zum Abtragen krankhaft veränderten Gewebes verwendet werden. Sie kommen vor allem in der Dermatologie und Chirurgie zum Einsatz, beispielsweise zur Entfernung von Hautläsionen oder entzündlichem Gewebe, und sind als wiederverwendbare Instrumente für den temporären Gebrauch ausgelegt.

Diagnostisches Verfahren zur Darstellung des Lymphabflusses und zur Identifizierung der ersten drainierenden Lymphknoten (Sentinel‑Lymphknoten) aus einem definierten Gewebe- oder Tumorbereich.

Für die Durchführung der Lymphkartierung können unter anderem folgende Instrumente und Geräte eingesetzt werden: Laparoskope, NIR-Visualisierungssystem, atraumatische Grasper, Dissektoren, feine Scheren, bipolare Instrumente (ggf. monopolare Instrumente) und Clip-Applikatoren.

Kleine, bohnenförmige Organe des lymphatischen Systems, die die Lymphflüssigkeit filtern und als wichtige Filter‑ und Aktivierungsstellen des Immunsystems zur Erkennung und Bekämpfung von Krankheitserregern dienen.

M

Der Magenbypass ist ein bariatrischer chirurgischer Eingriff, bei dem der Magen verkleinert und ein Teil des Dünndarms umgangen wird, um die Nahrungsaufnahme und ‑verwertung zu reduzieren. Ziel ist eine nachhaltige Gewichtsabnahme sowie die Verbesserung adipositasbedingter Begleiterkrankungen. Für die Durchführung dieses Verfahrens können unter anderem Trokare, Laparoskop, Kamera, Lichtquelle, Fasszangen, Nadelhalter, bipolar Instrumente und Clip-Applikatoren eingesetzt werden.

Ein Mandrin ist bestandteil eines Trokar-Systems. Er ist ein stabförmiger Einsatz, der in einen Schaft oder eine Kanüle eingeschoben wird, um diesen während des Einführens zu stabilisieren und die Spitze zu verschließen. Er erleichtert das atraumatische Einführen in Gewebe und wird nach Platzierung des Instruments wieder entfernt.

Der Materialschutz umfasst Maßnahmen, die verhindern sollen, dass Container oder Instrumente durch äußere Einflüsse wie Feuchtigkeit, Säuren oder mechanische Belastung beschädigt werden. Dazu gehört beispielsweise die eloxierte Aluminiumoberfläche, die Korrosion vorbeugt und die langfristige Funktionssicherheit des Containers gewährleistet.

Die Maximale Spannung bezeichnet den höchsten elektrischen Spannungswert, den ein elektrochirurgisches Instrument oder System sicher erzeugen und übertragen darf. Sie gibt die Belastungsgrenze an und ist entscheidend für die sichere Anwendung sowie die elektrische Leistungsfähigkeit des Instruments.

Ein medizinischer Monitor ist ein speziell für den Einsatz im klinischen Umfeld entwickelter Bildschirm zur Darstellung von endoskopischen, radiologischen oder anderen medizinischen Bilddaten. Er erfüllt besondere Anforderungen an Bildqualität, Hygiene, Zuverlässigkeit und Normenkonformität im Operations‑ und Behandlungsraum.

EU‑Verordnung (EU) 2017/745, die die Anforderungen an Entwicklung, Herstellung, Zulassung und Überwachung von Medizinprodukten in der Europäischen Union regelt, um ein hohes Maß an Patientensicherheit und Qualität sicherzustellen.

Interdisziplinäres Fachgebiet an der Schnittstelle von Medizin und Ingenieurwissenschaften, das die Entwicklung und Anwendung technischer Geräte, Systeme und Verfahren zur Prävention, Diagnose, Therapie und Überwachung von Krankheiten umfasst.

Ein Megabiter ist eine arthroskopische Stanze mit besonders großem Maulteil, die für das effiziente Abtragen größerer Gewebeanteile wie Meniskus‑ oder Weichgewebe ausgelegt ist. Durch die vergrößerte Schnittfläche ermöglicht sie eine kraftvolle und zeitsparende Resektion bei arthroskopischen Eingriffen.

Ein Meniskotom ist ein chirurgisches Instrument, das speziell zum Schneiden und Entfernen von Meniskusgewebe im Rahmen arthroskopischer Eingriffe entwickelt wurde. Seine schlanke, meist gebogene Form ermöglicht präzises Arbeiten im engen Gelenkraum, ohne umliegende Strukturen zu beschädigen.

Die Messerelektrode ist ein aktives chirurgisches Instrument zur Inzision und zum Schneiden von Weichgewebe im Rahmen endoskopischer Resektoskopie‑Verfahren, insbesondere in der Gynäkologie und Urologie. Sie dient der präzisen Gewebedurchtrennung sowie der gezielten Abtragung von Gewebe unter Verwendung von Hochfrequenzstrom.

Die Mikrochirurgie bezeichnet operative Verfahren, bei denen sehr feine anatomische Strukturen unter starker Vergrößerung mit speziell entwickelten Instrumenten präzise behandelt werden. Ziel ist es, Gewebeschäden zu minimieren und höchste Genauigkeit bei chirurgischen Eingriffen zu erreichen.

Eine Mikrodissektions‑Nadelelektrode ist eine sehr feine elektrochirurgische Elektrode, die speziell für präzise Schnitt‑ und Dissektionsarbeiten an empfindlichen Gewebestrukturen entwickelt wurde. Sie ermöglicht eine kontrollierte Gewebetrennung mit minimaler thermischer Ausbreitung und hoher Präzision.

Mikroinvasive Instrumente, wie das AlphaDur® Fortis, sind besonders fein und schlank ausgeführte chirurgische Instrumente, die für Eingriffe mit sehr kleinen Zugangswegen und minimaler Gewebetraumatisierung entwickelt wurden. Sie werden vor allem in der Laparoskopie und anderen minimal‑ bzw. mikroinvasiven Verfahren eingesetzt, um präzises Schneiden, Präparieren, Fassen oder Koagulieren von Gewebe zu ermöglichen.

Miniblades sind sehr kleine, präzise chirurgische Klingen, die für feine Schnitte in eng begrenzten anatomischen Bereichen eingesetzt werden. Sie werden meist auf spezielle Halter aufgesetzt und ermöglichen kontrolliertes, gewebeschonendes Arbeiten in der Mikrochirurgie.

Minimal-invasive Chirurgie bezeichnet operative Verfahren, bei denen Eingriffe über kleine Schnitte mithilfe spezieller Instrumente und endoskopischer Bildgebung durchgeführt werden. Sie reduziert Gewebeschädigungen, postoperative Schmerzen und Erholungszeiten im Vergleich zur offenen Chirurgie.

Zu den Instrumentarien der minimalinvasigen Chirurgie gehören unter anderem:
Veress-Nadeln, Trokar-Systeme, Endoskope (auch: Laparoskope), Fiberglas Lichtleitkabel, Lichtleitkabel Testgeräte, monopolare und bipolare Instrumentensysteme, Saug- und Spülinstrumente, monopolare und bipolare Elektroden, HF-Kabel, Retraktoren, Nadelhalter, Applikatoren sowie Instrumentarien für die Gynäkologie, Urologie, Arthroskopie, Laparoskopie, Pädiatrie und Bariatrie.

Abkürzung für: Minimally Invasive Surgery

Der MIS‑Bus (Minimal‑Invasive‑Surgery‑Bus) ist eine digitale Schnittstelle zur Kommunikation zwischen Komponenten eines endoskopischen Systems, wie Kamera‑Kontrolleinheit und Lichtquelle. Er ermöglicht die zentrale Steuerung und Synchronisation von Funktionen wie Lichtintensität oder Betriebsmodi direkt über den Kamerakopf oder die Steuereinheit.

Die Modulare Bauweise bezeichnet ein Konstruktionsprinzip, bei dem ein medizinisches Instrument aus mehreren austauschbaren Einzelkomponenten besteht. Sie erleichtert Reinigung, Wartung und Reparatur und ermöglicht eine flexible Anpassung an unterschiedliche chirurgische Anwendungen.

Das RGB-Bild wird in Graustufen dargestellt, wobei die NIR-Fluoreszenz angezeigt und in Grün überlagert wird. Optimal für die Abgrenzung von Gewebestrukturen, Beurteilung der Perfusion und Gallengänge- Visualisierung.

Das RGB-Bild wird in Graustufen mit NIR-Fluoreszenzanzeige dargestellt und mit einer mehrfarbigen Intensitätsskala überlagert. Kontrastreiche Visualisierung von Signalverläufen zwischen schwachen und starken NIR-Signalen.

Die NIR-Fluoreszenz wird durch die Farbe Weiß angezeigt, alle anderen Bereiche des Bildes erscheinen dunkel. Deutlichste Abgrenzung, frei von Lichtreflexionen, beste Differenzierung möglich.

Monopolare Resektoskop‑Arbeitselemente sind mechanische Instrumentenelemente zur Aufnahme, Führung und Betätigung monopolaren Elektroden sowie zur elektrischen Verbindung mit dem HF‑Generator, wobei der Hochfrequenzstrom von der aktiven Elektrode über den Patienten zu einer externen Neutralelektrode fließt.

Die Monopolare Elektrode ist eine elektrochirurgische Elektrode, bei der der elektrische Strom vom Instrument über das Gewebe zu einer neutralen Gegenelektrode am Patienten fließt. Sie wird zum Schneiden oder Koagulieren eingesetzt und ermöglicht eine vielseitige Anwendung bei elektrochirurgischen Eingriffen.

Monopolare Resektoskop‑Elektroden sind aktive elektrochirurgische Instrumente, die zum Schneiden und/oder Koagulieren von Gewebe bei endoskopischen urologischen, gynäkologischen oder laparoskopischen Eingriffen bestimmt sind. Der Hochfrequenzstrom fließt dabei von der aktiven Elektrode über den Körper des Patienten zu einer extern angebrachten Neutralelektrode.

Die Monopolaren Griffe sind Handgriffe für elektrochirurgische Instrumente, an denen monopolar betriebene Elektroden angeschlossen werden. Sie dienen der sicheren Führung des Instruments und ermöglichen die Steuerung von Funktionen wie Schneiden und Koagulieren während des Eingriffs.

Die Monopolare Pinzette ist ein elektrochirurgisches Instrument, bei dem der elektrische Strom von der aktiven Pinzettenspitze durch das Gewebe zu einer neutralen Gegenelektrode am Patienten fließt. Sie wird zum Greifen, Koagulieren oder Präparieren von Gewebe eingesetzt und ermöglicht eine vielseitige Anwendung in der Elektrochirurgie.

Monopolare Technik ist ein elektrochirurgisches Verfahren, bei dem der elektrische Strom von einer aktiven Elektrode durch das Gewebe zu einer neutralen Gegenelektrode am Patienten fließt. Sie ermöglicht Schneiden und Koagulieren großer Gewebebereiche und wird häufig in der offenen und minimal-invasiven Chirurgie eingesetzt.

Das Monopolare Anschlusskabel ist ein elektrisches Verbindungskabel, das monopolare elektrochirurgische Instrumente mit dem HF‑Generator verbindet. Es leitet den Strom vom Gerät zur aktiven Elektrode und sorgt für eine sichere, zuverlässige Energieübertragung während des Eingriffs.

Ein Multifunktions‑Trokar ist ein zugangsschaffendes Instrument für die Laparoskopie, das neben der Einführung von Endoskopen (Laparoskopen, Hysteroskopen und Arthroskopen) und Instrumenten auch zusätzliche Funktionen wie Insufflation, Absaugung oder Spülung über integrierte Hähne oder Anschlüsse ermöglicht. Durch seinen modularen Aufbau und verschiedene Spitzenformen bietet er einen flexiblen, sicheren und vielseitigen Zugang zum Operationsgebiet.

Ein Myombohrer ist ein rotierendes Instrument, das in der Gynäkologie zur gezielten Entfernung oder Bearbeitung von Myomen, gutartigen Muskelknoten der Gebärmutter, eingesetzt wird. Durch seine schmale, längliche Form ermöglicht er ein präzises Arbeiten selbst in engen anatomischen Strukturen.

N

NaCl‑Spüllösung bezeichnet eine sterile Natriumchlorid‑Lösung, auch Kochsalzlösung genannt, die bei chirurgischen Eingriffen zur Spülung von Gewebe oder Instrumenten eingesetzt wird. In der Elektrochirurgie verbessert sie den elektrischen Kontakt, kühlt das Gewebe und reduziert das Anhaften von koaguliertem Gewebe an den Instrumentenspitzen.

Nadelhalter dienen zum sicheren Fassen, Führen und kontrollierten Bewegen von chirurgischen Nadeln während der Wundnaht. Sie verfügen über speziell geformte, häufig geriffelte Greifbacken sowie einen Verriegelungsmechanismus, der ein Verrutschen der Nadel verhindert und eine präzise, kontrollierte Nahtführung ermöglicht.

Unsichtbares Licht im infraroten Spektralbereich, das aufgrund seiner Eindringtiefe in Gewebe häufig in medizinischen Bildgebungsverfahren, insbesondere der Fluoreszenzbildgebung, genutzt wird.

Nahinfrarot‑Fluoreszenz ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem fluoreszierende Farbstoffe durch Licht im nahinfraroten Wellenlängenbereich angeregt werden. Es ermöglicht die Darstellung von Durchblutung, Gewebegrenzen und anatomischen Strukturen in Echtzeit, die mit herkömmlichem Weißlicht nicht sichtbar sind.

Nahtinstrumente sind arthroskopische Instrumente, die zum Führen, Greifen, Platzieren und Schneiden von Nahtmaterial während minimal-invasiver Eingriffe eingesetzt werden. Sie ermöglichen eine präzise und kontrollierte Durchführung von Nahttechniken.

Nasenscheren sind chirurgische Instrumente, die speziell zum präzisen Schneiden von Weichteilgewebe im Bereich der Nase eingesetzt werden, insbesondere bei HNO‑ und plastisch‑chirurgischen Eingriffen. Sie sind in gerader oder gebogener Ausführung erhältlich, besitzen feine Schneiden und ermöglichen ein kontrolliertes Arbeiten in engen anatomischen Strukturen.

Die Nephrolitholapaxie ist ein minimal-invasives urologisches Verfahren zur Entfernung von Nierensteinen, bei dem die Steine im Nierenbecken gezielt zertrümmert (Lithotripsie) und die Fragmente anschließend endoskopisch entfernt oder abgesaugt werden. Der Zugang erfolgt in der Regel perkutan über einen kleinen Hautschnitt zur Niere unter Verwendung eines Nephroskops und geeigneter Lithotripsie‑Instrumente (z. B. Ultraschall, Pneumatik oder Laser)

Die Nephrolithotomie ist ein chirurgisches Verfahren zur Entfernung von Nierensteinen, bei dem der Stein als Ganzes aus der Niere entnommen wird. Der Zugang erfolgt in der Regel perkutan über einen Hautschnitt zur Niere (perkutane Nephrolithotomie, PCNL), wobei Instrumente wie Nephroskopschaft und Dilatatoren zur Anlage des Zugangs sowie ein Nephroskop zur Darstellung des Operationsfeldes eingesetzt werden. Im Unterschied zur Nephrolitholapaxie erfolgt keine gezielte Zertrümmerung des Steins, sondern dessen vollständige Entfernung aus dem Nierenbecken, beispielsweise mithilfe von Fasszangen, Greifinstrumenten oder Bergungskörben.

Ein Nephroskop ist ein starres Endoskop, das zur diagnostischen und therapeutischen Darstellung des Nierenhohlsystems eingesetzt wird. Es wird perkutan über einen Operationskanal eingeführt und erlaubt mithilfe eines Arbeitskanals die Durchführung von Eingriffen wie der PCNL oder der Steinextraktion.

Ein Netzkabel ist ein elektrisches Anschlusskabel, das medizinische Geräte mit der Stromversorgung verbindet. Es ist für den sicheren Betrieb ausgelegt und erfüllt je nach Einsatzbereich spezielle Normen für Medizin‑ und Klinikgeräte.

Eine Neutralelektrode ist eine großflächige Elektrode, die in der HF‑Chirurgie am Körper des Patienten angebracht wird, um den elektrischen Strom sicher abzuleiten. Sie schließt den Stromkreis und verhindert durch gleichmäßige Stromverteilung thermische Gewebeschädigungen.

Ein Niederdruckschlauch ist ein Schlauchsystem, das zur Weiterleitung von Gas bei niedrigem Druck, beispielsweise zwischen Insufflator und Gasquelle oder Patient, eingesetzt wird. Er ist für geringere Druckbelastungen ausgelegt und unterstützt eine sichere, kontrollierte Gasversorgung während minimal-invasiver Eingriffe.

Abkürzung für: Near Infrared

Ein NIR‑ & Weißlicht‑System ist ein endoskopisches Bildgebungssystem, das sowohl klassische Weißlichtdarstellung als auch Nahinfrarot‑Fluoreszenzbildgebung in einem Gerät kombiniert. Es ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen anatomischer Übersicht und funktioneller Darstellung, beispielsweise zur Beurteilung von Durchblutung oder biliären Strukturen während minimal-invasiver Eingriffe.

Endoskopisches Bildgebungsverfahren, das Nahinfrarotlicht nutzt, um mithilfe fluoreszierender Substanzen Gewebe und anatomische Strukturen in Echtzeit sichtbar zu machen.

Ein NIR‑Endoskopie‑System ist ein endoskopisches Bildgebungssystem, das neben der klassischen Weißlichtdarstellung auch die Nahinfrarot‑Fluoreszenzbildgebung nutzt. Es ermöglicht die zusätzliche Visualisierung von Durchblutung, Gewebegrenzen und anatomischen Strukturen in Echtzeit während minimal-invasiver Eingriffe.

Ein NIR‑Fiberglas‑Lichtleitkabel ist ein speziell ausgelegtes Lichtleitkabel aus Glasfasern, das neben dem LED-Licht auch Nahinfrarot‑Licht von der Lichtquelle zum Endoskop überträgt. Es ist für die NIR‑Fluoreszenzbildgebung optimiert und ermöglicht eine verlustarme, gleichmäßige Ausleuchtung zur Anregung von Fluoreszenzfarbstoffen wie ICG.

Bilddarstellungen, die durch Nahinfrarot‑Fluoreszenz erzeugt werden, indem fluoreszierende Substanzen durch Nahinfrarotlicht angeregt werden und ihr emittiertes Signal von einem Kamerasystem in ein sichtbares Bild umgesetzt wird.

Ein NIR‑Kamerakopf ist ein spezieller Kamerakopf für endoskopische Systeme, der neben der Weißlichtbildgebung auch Nahinfrarot‑Signale erfassen kann. Er ermöglicht die Darstellung von NIR‑Fluoreszenz, beispielsweise nach Applikation von Indocyaningrün, zur verbesserten Visualisierung von Durchblutung und anatomischen Strukturen.

NIR‑Laparoskopie ist ein laparoskopisches Verfahren, das Nahinfrarot‑Fluoreszenzbildgebung zur zusätzlichen Visualisierung innerer Strukturen nutzt. Sie ermöglicht die verbesserte Darstellung von Durchblutung, Gewebegrenzen und biliären Strukturen während minimal-invasiver Eingriffe.

Eine NIR‑Lichtquelle ist eine spezielle Lichtquelle, die neben dem Weißlicht auch Licht im nahinfraroten Wellenlängenbereich erzeugt und zur Anregung von Fluoreszenzfarbstoffen eingesetzt wird. Sie ist ein zentraler Bestandteil der NIR‑Fluoreszenzbildgebung und ermöglicht die Darstellung von Durchblutung und anatomischen Strukturen in Echtzeit.

NIR‑Visualisierung bezeichnet die bildliche Darstellung von Strukturen mithilfe von Nahinfrarot‑Licht in endoskopischen Systemen. Sie ermöglicht die Sichtbarmachung funktioneller Informationen wie Durchblutung oder Fluoreszenzsignale, die im normalen Weißlicht nicht erkennbar sind.

NIR‑Fluoreszenzbildgebung ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem fluoreszierende Farbstoffe durch Licht im nahinfraroten Wellenlängenbereich angeregt und sichtbar gemacht werden. Sie ermöglicht die Echtzeit‑Darstellung von Durchblutung, Gewebegrenzen und anatomischen Strukturen, die mit herkömmlichem Weißlicht nicht erkennbar sind.

Ein NIR‑Laser ist eine Laserlichtquelle, die Licht im nahinfraroten Wellenlängenbereich erzeugt und zur Anregung von Fluoreszenzfarbstoffen eingesetzt wird. In der medizinischen Bildgebung ermöglicht er eine präzise und intensive Fluoreszenzdarstellung, beispielsweise bei der ICG‑Fluoreszenz in der minimal-invasiven Chirurgie.

Eine Nithinol‑Nadel ist eine chirurgische Nadel aus der Nickel‑Titan‑Legierung Nitinol, die sich durch hohe Elastizität und Formgedächtnis auszeichnet. Sie wird häufig in der Arthroskopie eingesetzt, z. B. als Fadenführer, da sie sich unter Belastung verformen und anschließend wieder in ihre ursprüngliche Form zurückkehren kann.

O

Ein Objektiv bzw. TV‑Koppler ist ein optisches Verbindungselement, das eine Kamera mit einem Endoskop (auch: Laparoskop, Arthroskop und Hysteroskop) oder Mikroskop koppelt und das Bildsignal an einen Monitor überträgt. Er sorgt für eine korrekte Bildanpassung und ermöglicht die Darstellung des endoskopischen Bildes auf einem externen Bildschirm. Somit ist der TV-Koppler / TV-Adapter als eine Art optische Brücke zu verstehen.

Ein Obturator ist ein Führungs- und Einführinstrument, das in einen Schaft oder eine Hülle eingesetzt wird, um deren Spitze abzurunden und das atraumatische Einführen in Körperöffnungen oder Gewebe zu ermöglichen. Nachdem der Zugang geschaffen ist, wird der Obturator entfernt, sodass Instrumente oder Endoskope durch den nun platzierten Schaft eingeführt werden können.

Abkürzung für: Original Equipment Manufacturer

Offene Chirurgie bezeichnet chirurgische Eingriffe, bei denen das Operationsgebiet über einen größeren Hautschnitt direkt freigelegt wird, sodass der Operateur das Gewebe mit Sicht und Händen unmittelbar erreichen kann. Sie wird angewendet, wenn minimal-invasive Methoden nicht ausreichen oder maximale Übersicht und Zugang erforderlich sind.

Zum Instrumentarium der offenen Chirurgie gehören unter anderem: Scheren, Skalpelle, Fasszangen, Pinzetten, Klemmen, Nadelhalter, Retraktoren, Wundhaken, Bauchdeckenhalter, Organ- und Gewebefasszangen, Arterienklemmen, Instrumente für die Gynäkologie und Geburtshilfe, Instrumente für die Knochenchirurgie und HNO-Instrumente.

Die Office‑Hysteroskopie ist ein schonendes hysteroskopisches Verfahren, das ohne Narkose oder OP‑Setting durchgeführt werden kann und speziell für ambulante Untersuchungen entwickelt wurde. Mittels eines Office-Hysteroskops ermöglicht sie eine schnelle diagnostische Abklärung sowie kleinere operative Eingriffe direkt in der Praxis, oft ohne vorherige Dilatation.

Ohrspekula sind trichterförmige Aufsätze, die in der Hals‑Nasen‑Ohren‑Diagnostik zur Untersuchung des äußeren Gehörgangs und des Trommelfells eingesetzt werden. Sie werden in der Regel auf ein Otoskop aufgesetzt, erweitern den Gehörgang leicht und ermöglichen so eine klare, kontrollierte Sicht auf die anatomischen Strukturen.

Die Okular‑Verriegelung ist ein mechanisches Befestigungssystem, mit dem ein Kamerakopf sicher am Okular eines Endoskops fixiert wird. Sie sorgt für eine stabile, verdrehsichere Verbindung und eine zuverlässige Bildübertragung während endoskopischer Eingriffe.

Medizinisches Fachgebiet, welches sich mit der Entstehung, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Tumorerkrankungen, insbesondere Krebs, befasst.

Onkologische Eingriffe sind diagnostische oder therapeutische Operationen, die zur Behandlung von Krebserkrankungen durchgeführt werden. Sie dienen der Entfernung von Tumoren, der Beurteilung der Tumorausbreitung oder der Unterstützung weiterer krebstherapeutischer Maßnahmen.

Eine Operationshülse ist ein Schaft, der während einer operativen Hysteroskopie als Zugangskanal dient und Endoskop sowie chirurgische Instrumente führt. Sie ermöglicht eine stabile Instrumentenführung und sorgt gleichzeitig für Spülung und klare Sicht im Operationsfeld.

Operationsskalpelle sind chirurgische Schneidinstrumente, die aus einem Griff und einer besonders scharfen, meist austauschbaren Klinge bestehen und für präzise Haut‑ und Gewebeschnitte verwendet werden. Sie ermöglichen kontrolliertes, sauberes Arbeiten und gehören zur Grundausstattung jeder offenen chirurgischen Operation.

Die operative Hysteroskopie ist ein endoskopisches Verfahren, bei dem die Gebärmutterhöhle nicht nur betrachtet, sondern auch therapeutisch behandelt wird, zum Beispiel zur Entfernung von Polypen, Myomen oder Septen. Sie ermöglicht präzise Eingriffe über den natürlichen Zugang, ohne dass äußere Schnitte notwendig sind.

Ophthalmologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Anatomie, Funktion sowie den Erkrankungen und Verletzungen des Auges und der zugehörigen Strukturen befasst. Sie umfasst die Diagnostik, konservative Behandlung und chirurgischen Eingriffe am Auge, um Sehen und Augengesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.

Eine Optik ist das zentrale Bildübertragungssystem eines Endoskops (Laparoskop, Hysteroskop oder Arthroskop), bestehend aus Linsen und Glasfasern, das das Operationsfeld vergrößert, beleuchtet und klar darstellt. Sie wird je nach Blickrichtung (z. B. 0°, 30°, 70°) und Durchmesser ausgewählt und ist mit entsprechenden Schäften und Instrumenten kompatibel.

Eine Optikbrücke ist ein Adapter, der das starre Endoskop mit dem Arbeits- bzw. Operationssystem verbindet und kann ggf. gleichzeitig einen oder zwei Zugänge für Instrumente aufweisen. Sie ermöglicht das gleichzeitige Arbeiten und Sichtführen, indem flexible oder starre Instrumente durch die jeweiligen Instrumentenkanäle in das OP‑Feld eingeführt werden können, wobei die Kanalgröße auf dem Instrument markiert ist und die Kompatibilität vorgibt.

Eine Optikhalterung ist eine Haltevorrichtung zur sicheren Fixierung von Endoskop‑Optiken während diagnostischer oder chirurgischer Eingriffe. Sie sorgt für eine stabile Positionierung der Optik und ermöglicht eine präzise, vibrationsarme Bilddarstellung.

Sehr feine, flexible Fasern aus Glas oder Kunststoff, die Licht über kurze oder lange Distanzen verlustarm leiten und in optischen Systemen zur Signal‑, Bild- oder Lichtübertragung eingesetzt werden.

Eine optische Steinfasszange ist ein endoskopisches Instrument zur Erfassung, Zerkleinerung und Entfernung von Blasensteinen oder Steinfragmenten unter direkter Sicht. Sie wird über den Arbeitskanal eines Zystoskops eingesetzt und ermöglicht eine kontrollierte, visuell geführte Fragmentierung und Manipulation der Steine im Harnblasenlumen.

Organmesser sind spezielle chirurgische Messer, die dazu dienen, Weichgewebe, insbesondere Organstrukturen, präzise zu schneiden oder zu präparieren. Sie besitzen oft eine schmale, besonders scharfe Klinge, die kontrollierte, gewebeschonende Schnitte ermöglicht und werden vor allem in der offenen Chirurgie eingesetzt.

Orthopädie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Vorbeugung, Diagnose, konservativen und operativen Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des Bewegungsapparates beschäftigt. Dazu zählen insbesondere Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder mit dem Ziel, Funktion, Beweglichkeit und Belastbarkeit wiederherzustellen oder zu erhalten.

Eine osteochondrale Läsion ist eine Schädigung des Gelenkknorpels mit Beteiligung des darunterliegenden Knochens. Sie entsteht häufig durch Trauma oder Überlastung und kann zu Schmerzen, Schwellung und eingeschränkter Gelenkfunktion führen.

Otologie ist ein Teilgebiet der Hals‑Nasen‑Ohren‑Heilkunde, das sich mit der Anatomie, Funktion sowie den Erkrankungen des Ohres und des Hör‑ und Gleichgewichtssystems befasst. Sie umfasst die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Außen‑, Mittel‑ und Innenohres, einschließlich Hörstörungen und Gleichgewichtsstörungen.

P

Die Pädiatrie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Vorsorge, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen befasst. Sie berücksichtigt dabei die altersabhängigen körperlichen und entwicklungsbedingten Besonderheiten vom Neugeborenen bis zum Heranwachsenden.

Zum Instrumentarium der Pädiatrie gehören unter anderem: Trokare, Incision Pick, Laparoskope, pädiatrisches Resektoskop, Elektroden, Zystoskope, Schaftsysteme, Hakenelektroden, Nadelhalter sowie Microinvasive Instrumente.

Ein Pädiatrie‑Schaft ist ein urologischer Schaft mit reduziertem Durchmesser, der speziell für Eingriffe an kleineren Gelenken und für die Anwendung bei Kindern entwickelt wurde. Er ermöglicht einen schonenden Zugang zum Gelenk und ist auf die Verwendung kürzerer und dünnerer Endoskope abgestimmt.

Ein pädiatrisches Resektoskop ist ein speziell verkleinertes Resektoskop, das für endoskopische urologische und gynäkologische Eingriffe bei Kindern entwickelt wurde und über natürliche Körperöffnungen eingeführt wird. Aufgrund seines geringeren Durchmessers ermöglicht es das Schneiden, Abtragen und Koagulieren von Gewebe mit Hochfrequenzstrom unter besonderer Schonung kindlicher anatomischer Strukturen.

Ein pädiatrisches Zystoskop‑Urethroskop ist ein besonders schlankes, starres Endoskop‑System, das speziell an die anatomischen Gegebenheiten von Kindern angepasst ist und der schonenden endoskopischen Untersuchung von Harnröhre und Harnblase dient. Es ermöglicht, abhängig vom Schafttyp, das Einführen einer feinen Optik sowie kleiner Instrumente über integrierte Arbeitskanäle zur Diagnostik oder Therapie im kindlichen Urogenitaltrakt.

Eine Palpationssonde ist ein schlankes, stabförmiges Instrument, das genutzt wird, um Gewebe oder anatomische Strukturen abzutasten, ohne diese zu verletzen. Sie ermöglicht dem Operateur eine präzise Orientierung im Operationsgebiet, etwa zur Identifikation von Verhärtungen, Grenzen oder Kanälen.

Ein Papierfilter ist ein Einwegfilter aus speziellem Filterpapier, der in Sterilisationscontainern eingesetzt wird, um während der Sterilisation den Luft‑ und Dampfaustausch zu ermöglichen und gleichzeitig Mikroorganismen zurückzuhalten. Er wird nach jedem Sterilisationszyklus ausgetauscht und verfügt häufig über eine Indikatorfunktion, die den erfolgten Sterilisationsprozess visuell anzeigt.

Ein Pendulum‑Kamerakopf ist ein speziell geformter Kamerakopf für endoskopische Systeme, bei dem die Bauform eine ergonomische Handhabung in abgewinkelter Position sowohl frei-rotierend als auch fixiert ermöglicht. Er wird besonders in Fachbereichen wie Urologie oder Gynäkologie eingesetzt, um eine komfortable Bedienung und stabile Bildführung zu gewährleisten.

Perforationslöcher sind kleine Öffnungen am distalen Ende eines Schafts, beispielsweise eines Resektoskops, die dazu dienen, Spülflüssigkeit gleichmäßig ein- und auszuleiten. Sie verbessern die Sicht, indem sie Gewebe‑ und Blutreste effizient aus dem Operationsfeld entfernen.

Perfusion bezeichnet die Durchblutung von Gewebe oder Organen mit Blut und damit die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. In der medizinischen Bildgebung dient sie als wichtiger Parameter zur Beurteilung der Gewebevitalität und Funktion, insbesondere während chirurgischer Eingriffe.

Die Perfusionsbeurteilung beschreibt die medizinische Bewertung der Durchblutung von Gewebe oder Organen. Sie dient der Einschätzung der Gewebevitalität und wird häufig intraoperativ mithilfe bildgebender Verfahren wie der NIR‑Fluoreszenz durchgeführt.

Eine Peritonealschere ist eine chirurgische Schere, die speziell zum präzisen Eröffnen und Präparieren des Peritoneums während laparoskopischer oder offener Eingriffe entwickelt wurde. Ihre feinen, oft leicht gebogenen Schneiden ermöglichen ein kontrolliertes, gewebeschonendes Schneiden empfindlicher Strukturen.

Perkutane Nephroskope sind starre oder semirigide endoskopische Instrumente, die über einen perkutan angelegten Zugang durch die Haut direkt in das Nierenbecken eingeführt werden. Sie dienen der visuellen Kontrolle sowie der Behandlung von Nierenerkrankungen, insbesondere zur Entfernung von Nierensteinen im Rahmen der perkutanen Nephrolithotomie.

Die perkutane Nephroskopie ist ein endoskopisches Verfahren, bei dem über einen kleinen Hautschnitt ein Nephroskop direkt in das Nierenbecken eingeführt wird. Für die Anlage des Zugangs kommen dabei Instrumente wie Nephroskopeschaft und Dilatationssysteme zum Einsatz, während das Nephroskop die optische Kontrolle des Operationsfeldes ermöglicht. Sie dient vor allem der Diagnostik und Behandlung von Nierenerkrankungen, insbesondere der Entfernung von Nierensteinen im Rahmen minimal‑invasiver Eingriffe, wobei beispielsweise Fasszangen, Greifinstrumente oder Bergungssysteme zur Steinextraktion verwendet werden können.

Phalangenmesser sind chirurgische Messer, die speziell für präzise Schnitte an den Finger‑ und Zehengliedern (Phalangen) entwickelt wurden. Sie besitzen eine kleine, fein geformte Klinge, die kontrolliertes Arbeiten in engen anatomischen Strukturen ermöglicht und besonders in der Hand‑ und Fußchirurgie eingesetzt wird.

Phlebektomie‑Haken sind feine chirurgische Hakeninstrumente, die bei der Phlebektomie zum Fassen, Anheben und Herausziehen oberflächlicher Venen eingesetzt werden. Sie werden vor allem in der Gefäßchirurgie zur minimal-invasiven Entfernung von Krampfadern verwendet und sind in verschiedenen Hakengrößen und ‑formen als wiederverwendbare Instrumente erhältlich.

Ein Plasma‑Sterilisationscontainer ist ein spezieller Container, der für die Sterilisation mit Plasma bzw. VH₂O₂ ausgelegt ist und dafür passende Filter sowie entsprechende Innenmatten oder Einsätze enthält. Er ermöglicht eine sichere, schonende Aufbereitung temperaturempfindlicher Instrumente und ist in verschiedenen Größen und Modellen.

Die Plasmagas‑Sterilisation ist ein Niedertemperatur‑Sterilisationsverfahren, bei dem Wasserstoffperoxid (VH₂O₂) in ein Plasma umgewandelt wird und so Keime, Bakterien und Mikroorganismen zuverlässig inaktiviert. Dieses Verfahren eignet sich besonders für temperaturempfindliche Instrumente , die für Plasmafilter und entsprechende Einweg‑ oder PTFE‑Filter ausgelegt sind.

Das Pneumoperitoneum bezeichnet den durch kontrollierte Insufflation von Gas (meist Kohlendioxid (CO₂)) künstlich erzeugten Gasraum in der Bauchhöhle, mithilfe einer Veress‑Nadel und eines Insufflators. Es wird in der Laparoskopie iatrogen angelegt, um einen Arbeits‑ und Sichtbereich für den operativen Eingriff zu schaffen. Dabei hebt sich die Bauchdecke an und die Organe werden voneinander getrennt, was verbesserte Sichtverhältnisse und ausreichend Raum für die Instrumentenführung ermöglicht.

Eine Polierpaste ist ein spezielles Schleif‑ und Reinigungsmittel zur schonenden Aufbereitung von Endoskopen. Sie dient dazu, feine Kratzer, Ablagerungen oder Trübungen zu entfernen und die Bildqualität des Endoskops wiederherzustellen.

Ein Polypengreifer ist ein endoskopisches Instrument, das zum gezielten Greifen und Entfernen von Polypen oder kleinen Gewebestrukturen in der Gebärmutter verwendet wird. Durch seine schmale, präzise Greifmechanik ermöglicht er ein kontrolliertes und schonendes Arbeiten im begrenzten Sichtfeld des Hysteroskops.

Posterior‑Stanzen sind arthroskopische Schneidinstrumente, die speziell für Eingriffe im hinteren Gelenkbereich eingesetzt werden. Sie ermöglichen eine präzise Resektion von Meniskus‑ oder Weichgewebe in schwer zugänglichen Arealen bei kontrollierter Instrumentenführung.

Der Potentialausgleich ist eine sicherheitstechnische Maßnahme, bei der leitfähige Teile medizinischer Geräte elektrisch miteinander verbunden werden. Er verhindert gefährliche Spannungsunterschiede und erhöht die elektrische Sicherheit für Patienten und Anwender.

Präparierpinzetten sind chirurgische Instrumente zum Greifen, Halten und kontrollierten Manipulieren von Gewebe während der Präparation. Sie bestehen aus zwei federgelagerten Schenkeln mit feinen Spitzen und ermöglichen eine präzise, dosierte Kraftübertragung, insbesondere bei empfindlichen oder kleinen Strukturen.

Präparierscheren sind chirurgische Instrumente, die zum schonenden Trennen, Freilegen und Präparieren von Weichteilgewebe während operativer Eingriffe verwendet werden. Sie besitzen schlanke, oft gebogene Schneiden und ermöglichen eine kontrollierte Gewebedissektion, ohne umliegende Strukturen unnötig zu verletzen.

Die Präparierzange ist ein laparoskopisches Instrument zum gezielten Fassen, Halten und Präparieren von Gewebe während chirurgischer Eingriffe. Sie ermöglicht eine kontrollierte und gewebeschonende Manipulation, insbesondere bei der Freilegung anatomischer Strukturen.

Das Premium‑System ist ein Containerdeckelsystem mit drei austauschbaren Filteroptionen – Barriere-, Ventil- und PTFE‑Filter , wodurch sich der Container flexibel an unterschiedliche Hygienestandards und Prozessanforderungen anpassen lässt . Dabei bleibt der Container selbst unverändert, da nur die Filterkassette gewechselt wird, was eine einheitliche Handhabung und eine effizientere Logistik ermöglicht .

Das PTFE‑System ist ein Filtersystem im Premium‑Containerdeckel, das mit einer langlebigen PTFE‑Filtertechnologie arbeitet und dadurch einen zuverlässigen Schutz sowie eine vereinfachte Prozessführung ermöglicht. Es kann nur mit nicht perforierten Böden verwendet werden, benötigt keinen Sicherheitsdeckel und erlaubt einen schnellen Wechsel der Filterkassette, ohne den Deckel oder Container austauschen zu müssen.

Ein PTFE‑Langzeitfilter ist ein besonders langlebiger Filter aus PTFE (Teflon), der für zahlreiche Sterilisationszyklen ausgelegt ist und eine zuverlässige Barriere gegen Mikroorganismen bildet. Er wird in verschiedenen Sterisafe®‑Modellen eingesetzt und ermöglicht eine sichere, wartungsarme Nutzung bei Plasma‑ bzw. VH₂O₂‑Sterilisation.

Die Punktgenaue Koagulation bezeichnet eine elektrochirurgische Technik, bei der Gewebe oder Blutgefäße sehr lokal und präzise koaguliert werden. Sie ermöglicht eine gezielte Blutstillung mit minimaler thermischer Ausbreitung und schont das umliegende Gewebe. Hierfür können fein ausgelegte elektrochirurgische Instrumente eingesetzt werden, etwa bipolare Pinzetten oder Elektroden mit kleiner Kontaktfläche, wie beispielsweise Nadel- oder Ballelektroden.

Q

Ein Quicklock‑Verschluss ist ein Schnellverschlussmechanismus an arthroskopischen Schäften, der das sichere und zügige Fixieren von Endoskopen oder Obturatoren ermöglicht, ohne dass ein Schraub- oder Bajonettgewinde betätigt werden muss. Durch das einfache Einrasten sorgt er für eine stabile Verbindung und erleichtert den schnellen Instrumentenwechsel während des Eingriffs.

R

Ein Raptor ist eine arthroskopische Löffelzange, die zum sicheren Greifen, Entfernen und Manipulieren von Gewebe oder freien Fragmenten im Gelenk eingesetzt wird. Durch ihre spezielle Maulform ermöglicht sie eine kontrollierte Gewebeaufnahme, insbesondere bei arthroskopischen Eingriffen am Knie und an der Hüfte.

Rasierklingenhalter und ‑brecher sind chirurgische Hilfsinstrumente, die zum sicheren Aufnehmen, Führen und Entfernen von Rasier‑ bzw. Skalpellklingen während operativer Eingriffe verwendet werden. Der Halter ermöglicht einen kontrollierten Umgang mit der Klinge, während der Klingenbrecher das gefahrlose Abnehmen und Zerstören gebrauchter Klingen erlaubt und so das Verletzungsrisiko für das OP‑Personal reduziert.

Rauchgasabsaugung ist ein System zur Entfernung von Rauch und Gasen, die während chirurgischer Eingriffe, insbesondere bei der Nutzung von HF‑Instrumenten, entstehen. Sie verbessert die Sicht im Operationsfeld und trägt zum Schutz von Patient und OP‑Personal bei.

Ein Reduzierer ist ein Einsatz für Trokar-Systeme, der den Durchmesser des Trokarzugangs an kleinere Instrumente anpasst, sodass unterschiedliche Instrumentengrößen sicher verwendet werden können. Klappbare Modelle besitzen eine bewegliche Klappe, die sich über das Trokargehäuse legt, während drehbare Reduzierer eine schwenkbare bzw. rotierbare Nabe besitzen, um das Einführen von Instrumenten flexibler und ergonomischer zu gestalten.

Eine Reinigungspistole ist ein manuelles Reinigungsgerät, das mit Wasser oder Druckluft betrieben wird und zur gründlichen Innen‑ und Außenreinigung medizinischer Instrumente eingesetzt wird. Durch wechselbare Adapter ermöglicht sie die gezielte Spülung von Kanälen, Hohlräumen und Anschlüssen während der Aufbereitung.

Resektion in der Gynäkologie bezeichnet die gezielte Entfernung oder Abtragung von Gewebe aus dem weiblichen Genitaltrakt, meist im Rahmen minimal-invasiver, endoskopischer Eingriffe. Bei solch einem Verfahren können verschiedene Resektoskope zum Einsatz kommen.

Resektionsmesser sind chirurgische Messer, die speziell für das präzise Abtragen oder Entfernen von Gewebe, beispielsweise bei Tumor‑, Organ‑ oder Knochenresektionen, entwickelt wurden. Sie besitzen hierfür eine besonders geformte, oft gebogene oder bauchige Klinge, die kontrollierte Schnitte und eine gute Führung im Operationsfeld ermöglicht.

Ein Resektionssystem in der Gynäkologie ist ein endoskopisches chirurgisches System zur gezielten Abtragung oder Entfernung von Gewebe aus dem Uterus, bestehend aus Resektoskop, Schaftsystem, Arbeitselement, Elektrode oder Lasersonde sowie einer Energiequelle, und wird im Rahmen minimal-invasiver hysteroskopischer Eingriffe eingesetzt.

Ein Resektoskop ist ein endoskopisches chirurgisches Instrument, das zur Resektion, Abtragung oder Koagulation von Gewebe bei minimal-invasiven gynäkologischen bzw. urologischen Eingriffen verwendet wird. Es besteht typischerweise aus einem Endoskop (auch: Laparoskop), einem Schaftsystem, einem Arbeitselement und einer Elektrode oder Lasersonde.

Die Resektoskopie ist ein endoskopisches Verfahren, bei dem Gewebe in der Gebärmutter unter direkter Sicht mithilfe eines Resektoskops mechanisch oder elektrochirurgisch entfernt wird. Sie wird häufig zur Behandlung von Myomen, Polypen oder Septen eingesetzt und ermöglicht präzises Arbeiten über den natürlichen Zugang ohne äußere Schnitte.

Retraktoren sind chirurgische Instrumente, die dazu dienen, Gewebe oder Wundränder während eines operativen Eingriffs zurückzuhalten und so das Operationsfeld zu erweitern bzw. offen zu halten. Sie werden vorübergehend eingesetzt, um dem Operateur eine bessere Sicht und einen sicheren Zugang zu den zu behandelnden anatomischen Strukturen zu ermöglichen.

Eine Retraktorhalterung ist eine mechanische Haltevorrichtung zur Fixierung von Wundhaken oder Retraktoren während operativer Eingriffe. Sie ermöglicht das selbstständige Offenhalten des Operationsfeldes und entlastet dadurch das chirurgische Personal.

Retrograd bedeutet in der Medizin „gegen die natürliche Verlaufsrichtung“, also entgegen dem üblichen anatomischen oder physiologischen Ablauf. Der Begriff wird z. B. verwendet, wenn Instrumente, Flüssigkeiten oder Zugänge von hinten bzw. entgegen der normalen Fluss‑ oder Bewegungsrichtung eingebracht oder durchgeführt werden.

Hoch wirklichkeitsgetreue Wiedergabe von Farben, Kontrasten und Abstufungen zur visuellen Beurteilung ohne ICG Fluoreszenz. Eine Farbdarstellung, die sich aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammensetzt und eine realitätsnahe Wiedergabe von Farben ermöglicht. In der medizinischen Bildgebung dient es der anatomischen Beurteilung von Gewebe und Strukturen unter Weißlichtbedingungen.

Rhinologie ist ein Teilgebiet der Hals‑Nasen‑Ohren‑Heilkunde, das sich mit der Anatomie, Funktion sowie den Erkrankungen der Nase und der Nasennebenhöhlen befasst. Sie umfasst die Diagnostik und Behandlung von entzündlichen, funktionellen, allergischen und anatomischen Erkrankungen des nasalen Bereichs, einschließlich operativer Verfahren.

Ein Ringgriff bezeichnet eine Griffausführung medizinischer Instrumente, bei der die Finger durch ringförmige Öffnungen geführt werden. Er ermöglicht eine sichere Handhabung, präzise Kraftübertragung und eine kontrollierte Führung des Instruments während des chirurgischen Eingriffs.

Eine Ringkürette ist ein chirurgisches Instrument mit einem ringförmigen, scharf ausgeschliffenen Arbeitsende, das zur Entfernung von Gewebe, insbesondere Knorpel, Schleimhaut oder Weichteilen – verwendet wird. Durch die geschlossene Ringform ermöglicht sie ein kontrolliertes, gleichmäßiges Abtragen des Gewebes, ohne tiefere Strukturen zu verletzen.

Robotics ist ein Technologiebereich für den Einsatz robotischer Systeme, der insbesondere in der Medizintechnik zur Unterstützung präziser Eingriffe, automatisierter Abläufe und effizienter Prozesse eingesetzt wird.

Ein Rosettenmesser ist ein arthroskopisches Schneidinstrument mit rosettenförmig gezahnter Klinge, das zum kontrollierten Abtragen von Knorpel‑ oder Weichgewebe eingesetzt wird. Die spezielle Zahnung ermöglicht eine präzise Gewebedurchtrennung bei gleichzeitiger guter Kontrolle im Gelenkraum.

Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe aus vier Muskeln und ihren Sehnen, die das Schultergelenk umgeben und den Oberarmkopf fest in der Gelenkpfanne halten. Sie sorgt für die Stabilität und Beweglichkeit der Schulter, insbesondere bei Rotations‑ und Hebebewegungen.

Deutscher Unternehmer und Gründer der Gimmi® GmbH, ein internationales Medizintechnikunternehmen, welches er 1932 in Tuttlingen gründete.

Ein Rundstecker bezeichnet einen runden elektrischen Steckverbinder, der bei elektrochirurgischen Instrumenten zur Verbindung mit Anschlusskabeln oder dem HF‑Generator verwendet wird. Er sorgt für eine sichere, stabile elektrische Verbindung und gewährleistet eine zuverlässige Energieübertragung während des chirurgischen Eingriffs.

S

Die Saline‑Technologie bezeichnet den Einsatz von physiologischer Kochsalzlösung als Spülmedium in bipolaren Resektoskopen, wodurch der Stromfluss ausschließlich zwischen den beiden Polen der Elektrode verläuft. Dies erhöht die Sicherheit, da kein leitfähiges Medium wie Glycin benötigt wird und das Risiko von Komplikationen wie dem TUR‑Syndrom deutlich reduziert wird.

Saphirgelötet bezeichnet eine Fügetechnik, bei der Saphirgläser dauerhaft und präzise mit metallischen Komponenten eines arthroskopischen Endoskops verbunden werden. Diese Verbindung sorgt für eine hohe Kratzfestigkeit, Stabilität und verbesserte Autoklavierbarkeit des Endoskops.

Saphirglas ist ein synthetisch hergestellter, extrem harter und kratzfester Kristall, der vor allem in der Medizintechnik, Optik / Endoskop und Uhrenindustrie als Schutzscheibe verwendet wird. Durch seine hohe Transparenz und Widerstandsfähigkeit bietet es langlebigen Schutz vor Beschädigungen und ermöglicht eine klare, unverzerrte Sicht.

Das Saugrohr ist ein laparoskopisches Instrument zur Absaugung von Flüssigkeiten, das je nach Ausführung über seitliche Löcher, eine stumpfe Spitze oder eine integrierte Punktionsnadel verfügt. Die unterschiedlichen Varianten ermöglichen eine angepasste, gewebeschonende Absaugung sowie bei Bedarf das gezielte Punktieren und Absaugen von Flüssigkeiten während des Eingriffs.

Ein Schaftsystem ist ein arthroskopisches Zugangssystem, das als Führung und Schutz für Endoskope und Instrumente dient und den kontrollierten Zugang zum Gelenk ermöglicht. Es besteht in der Regel aus Schaft und Trokar bzw. Obturator und ist je nach Anwendung in unterschiedlichen Durchmessern, Längen und Ausführungen erhältlich.

Scherenstanzen sind arthroskopische Schneidinstrumente, die Scheren‑ und Stanzfunktion kombinieren und zum präzisen Durchtrennen und Abtragen von Weichgewebe eingesetzt werden. Sie ermöglichen eine kontrollierte Resektion bei begrenztem Arbeitsraum.

Ein Schiebeventil ist ein Bedienelement an Saug‑/Spülinstrumenten, mit dem der Flüssigkeits‑ oder Saugstrom durch Verschieben mechanisch geöffnet, reguliert oder geschlossen wird. Es ermöglicht eine präzise Einhandbedienung und damit eine kontrollierte Absaugung oder Spülung während des chirurgischen Eingriffs.

Schielhaken sind feine, meist ein- oder zweizinkige chirurgische Haken, die insbesondere in der Augenheilkunde eingesetzt werden, um Augenmuskeln, vor allem bei Strabismus‑Operationen, schonend zu fassen oder darzustellen. Sie ermöglichen eine präzise Mobilisation der betroffenen Muskeln, ohne umliegende Gewebe unnötig zu verletzen.

Die Schlingenelektrode ist ein aktives chirurgisches Instrument zur Resektion und Abtragung von Weichgewebe im Rahmen endoskopischer Resektoskopie‑Verfahren, insbesondere in der Gynäkologie und Urologie. Sie dient der kontrollierten Gewebeentfernung unter Verwendung von Hochfrequenzstrom und ermöglicht dabei gleichzeitig eine thermische Koagulation zur Blutstillung.

Ein Schulter‑Schaft ist ein arthroskopischer Schaft, der speziell für Eingriffe am Schultergelenk konzipiert ist und den sicheren Zugang für Endoskope und Instrumente ermöglicht. Er ist auf die anatomischen Gegebenheiten der Schulter abgestimmt und unterstützt eine präzise Instrumentenführung während der Schulterarthroskopie.

Ein Schwenkarm ist eine bewegliche Haltevorrichtung, die zur flexiblen Positionierung von Monitoren, Tastaturen oder medizinischem Zubehör an Gerätewagen oder Arbeitsplätzen dient. Er ermöglicht eine ergonomische Anpassung der Arbeitsposition und sorgt für Stabilität während des klinischen Einsatzes.

Eine Sekretflasche ist ein Auffangbehälter, der in Absaug‑ und Drainagesystemen verwendet wird, um abgesaugte Körperflüssigkeiten wie Blut oder Sekret sicher zu sammeln. Sie dient der hygienischen Entsorgung der Flüssigkeiten und schützt angeschlossene medizinische Geräte vor Verunreinigung.

Die selektive Farbverstärkung ist eine Bildverarbeitungsfunktion in endoskopischen Systemen, die bestimmte Farbanteile gezielt hervorhebt, um Strukturen besser sichtbar zu machen. Sie verbessert die Erkennbarkeit von Gefäßen und Gewebestrukturen, ohne das natürliche Erscheinungsbild des Bildes wesentlich zu verändern.

Seziermesser sind präzise chirurgische Messer, die vor allem zum feinen Schneiden und Freilegen von Gewebe bei anatomischen Präparationen und Sektionen verwendet werden. Sie besitzen eine sehr scharfe, häufig schlanke Klinge, die kontrollierte und saubere Schnitte ermöglicht, ohne umliegende Strukturen unnötig zu beschädigen.

Ein Shaver ist ein motorbetriebenes chirurgisches Instrument, das vor allem in der Arthroskopie zur Abtragung und Entfernung von Gewebe eingesetzt wird. Er ermöglicht ein präzises Schneiden und gleichzeitiges Absaugen von Gewebe, wodurch eine klare Sicht im Operationsfeld erhalten bleibt.

Eine Shaver Blade ist ein rotierender, hohler Schneideaufsatz, der in der Arthroskopie zum Abtragen von Weich‑ oder Knochengewebe eingesetzt wird. Sie wird mit einem motorbetriebenen Shaver‑Handstück betrieben und ermöglicht präzises, kontrolliertes Arbeiten im Gelenk.

Ein Sichelmesser ist ein arthroskopisches Schneidinstrument mit sichelförmig gebogener Klinge, das für präzise Schnitte an Meniskus‑ und Weichgewebestrukturen eingesetzt wird. Die gebogene Form erleichtert den kontrollierten Zugang zu schwer erreichbaren Arealen im Gelenk, insbesondere bei der Kniearthroskopie.

Ein Sicherheitsdeckel ist ein spezieller Containerdeckel, der den Inhalt während Transport und Lagerung vor Verunreinigungen schützt und nur zusammen mit einem Standarddeckel verwendet werden kann . Er verhindert ein unbeabsichtigtes Öffnen und erhöht damit die Sicherheit und Sterilität bis zur Verwendung des Containers.

Ein Sicherheitskabel ist ein HF‑Verbindungskabel mit zusätzlichen Schutzmerkmalen, das einen sicheren, berührungsgeschützten Anschluss zwischen HF‑Instrument und Generator gewährleistet. Durch Elemente wie versenkbare Sicherheitshülsen oder verstärkte Isolation wird das Risiko unbeabsichtigter Stromabgabe reduziert und die Anwendung für den Operateur sicherer gestaltet.

Ein Sicherheitssiegel ist ein Einwegverschluss, der nach der Sterilisation am Container angebracht wird, um sichtbar zu machen, ob der Deckel nach dem Sterilisationsprozess geöffnet oder manipuliert wurde . Es stellt sicher, dass die Sterilität bis zur Verwendung erhalten bleibt und dient als eindeutiger Manipulationsnachweis.

Ein Sicherheitstrokar ist ein Trokar mit integriertem Schutzmechanismus, bei dem sich nach dem Durchstechen der Bauchdecke ein Schutzdorn automatisch vor die Spitze schiebt, um innere Organe vor Verletzungen zu schützen. Er wird wie ein Standardtrokar zur Schaffung eines minimal-invasiven Zugangs verwendet, bietet jedoch durch den selbstarbeitenden Schutzdorn ein deutlich erhöhtes Sicherheitsniveau für Patienten und Patientinnen.

Eine Sicherungsplombe ist ein Einweg‑Verschluss, der nach dem Sterilisationsprozess am Container angebracht wird, um ein unbefugtes oder unbeabsichtigtes Öffnen eindeutig zu verhindern. Sie dient als sichtbarer Manipulationsnachweis und stellt sicher, dass die Sterilität bis zur Verwendung des Containers erhalten bleibt.

Sichtfeld bezeichnet den Bereich, den ein optisches System – z. B. ein Endoskop, auf einmal erfassen kann. Es definiert also, wie groß der sichtbare Ausschnitt der Umgebung ist und beeinflusst damit die Orientierung und Übersicht während des Eingriffs.

Ein Sichtobturator ist ein Obturator mit integrierter Sichtmöglichkeit, der das kontrollierte und atraumatische Einführen eines Endoskops (Laparoskops, Hysterskops und Arthroskops) unter direkter visueller Kontrolle ermöglicht.

A seal label with indicator is a self-adhesive disposable label that is attached to the container after sterilization and indicates that a sterilization process has been carried out by changing color. It also serves as a closure and control agent and supports the secure release and traceability of sterile instruments.

Siegeletiketten Plasma sind speziell für Plasma‑ bzw. VH₂O₂‑Sterilisationsverfahren entwickelte Einweg‑Siegeletiketten, die nach der Sterilisation am Container angebracht werden. Sie verfügen über einen Indikatorpunkt, der den erfolgreich durchgeführten Plasma‑Sterilisationsprozess sichtbar anzeigt und die sichere Freigabe sowie Rückverfolgbarkeit unterstützt.

Ein Silikon‑Insufflationsschlauch ist ein medizinischer Schlauch aus flexiblem Silikon, der zur Zufuhr von Gasen in Körperhöhlen während endoskopischer Eingriffe verwendet wird. Er ist druckbeständig, oft wiederverwendbar und für den sicheren Einsatz an Insufflatoren konzipiert.

Eine Silikonschaumdichtung ist eine flexible Dichtung aus Silikonschaum, die im Sterilisationscontainer eingesetzt wird, um Deckel und Wanne zuverlässig abzudichten. Sie sorgt für einen sicheren Abschluss des Containers, unterstützt den kontrollierten Sterilisationsprozess und trägt zum Schutz vor Kontamination und Undichtigkeiten bei.

Ein Silikonventil ist ein elastisches Ventilelement aus medizintechnischem Silikon, das in Trokarhülsen eingesetzt wird, um den Zugang gasdicht abzuschließen und gleichzeitig das Einführen und Entfernen von Instrumenten zu ermöglichen. Durch seine flexible Materialeigenschaften schmiegt es sich dicht um das Instrument und verhindert so CO₂‑Verlust während der Laparoskopie.

Sinuskopie ist ein endoskopisches Verfahren der Hals‑Nasen‑Ohren‑Heilkunde zur direkten Betrachtung der Nasennebenhöhlen mithilfe eines Sinuskops. Sie dient sowohl der diagnostischen Beurteilung als auch der gezielten Behandlung von Erkrankungen der Nasennebenhöhlen, z. B. bei entzündlichen oder anatomischen Veränderungen.

Skalpelle sind chirurgische Schneidinstrumente, die aus einem Griff und einer sehr scharfen, präzisen Klinge bestehen und vor allem zum Durchtrennen von Haut und Weichgewebe eingesetzt werden. Sie gehören zu den grundlegenden „schneidenden Instrumenten“ in der Chirurgie und ermöglichen saubere, kontrollierte Schnitte.

Skalpellklingen‑Entfernungszangen sind spezielle chirurgische Zangen, die zum sicheren Abnehmen und Entfernen von Skalpellklingen vom Klingenhalter verwendet werden. Sie ermöglichen einen kontrollierten, berührungslosen Umgang mit gebrauchten Klingen und reduzieren so das Verletzungs‑ und Infektionsrisiko für das OP‑Personal.

Statement of Work: Dokument zur Spezifikation von Anforderungen und Vorgaben eines Kunden, das im Rahmen von OEM‑Projekten den Leistungsumfang definiert und als Grundlage für die Entwicklung kundenspezifischer Lösungen dient.

Splitterpinzetten sind feine chirurgische Pinzetten, die zum präzisen Greifen und Entfernen von kleinen Fremdkörpern wie Splittern oder feinen Gewebeteilen eingesetzt werden. Sie besitzen schmale, spitz zulaufende Greifflächen und sind in gerader oder gebogener Ausführung erhältlich, um ein kontrolliertes Arbeiten in sensiblen Bereichen zu ermöglichen.

Ein Spülkanal ist ein integrierter Kanal in endoskopischen Schäften oder Instrumenten, über den Spülflüssigkeit zu- und abgeführt wird, um während des Eingriffs eine klare Sicht und Kühlung des Operationsfeldes sicherzustellen. Der Arbeitskanal dient gleichzeitig als Zugang für chirurgische Instrumente und kann, je nach System, auch für Spül‑ oder Absaugfunktionen genutzt werden.

Ein Stablinsensystem ist ein optisches System in der Endoskopie, das aus einer Reihe hintereinander angeordneter Glasstäbe und Linsen besteht und hochauflösende, helle und verzerrungsarme Bildübertragung ermöglicht. Durch seine robuste, modulare Bauweise bietet es eine hervorragende Bildqualität und wird daher in starren Endoskopen (Laparoskopen, Hysteroskopen und Arthroskopen) eingesetzt.

Eine Stanze ist ein chirurgisches Instrument, das Gewebe präzise ausschneidet oder abträgt, häufig in der Arthroskopie, HNO‑Chirurgie oder Wirbelsäulenchirurgie eingesetzt. Sie besitzt ein scharfes, meist röhren- oder maulförmiges Arbeitsende, das kontrollierte, saubere Gewebeentfernungen ermöglicht.

Starre Endoskope (Laparoskopen, Hysteroskopen und Arthroskopen) sind medizinische Optiken mit festem, unbeweglichem Schaft, die über ein internes Bildübertragungssystem und eine Faseroptik Licht ins Körperinnere leiten und ein präzises, hochauflösendes Bild zur Diagnostik oder Therapie liefern. Sie bestehen aus Objektiv, Stablinsen‑ oder Glasfasersystem, Okular und Lichtanschluss und werden je nach Disziplin über natürliche Körperöffnungen oder kleine chirurgische Zugänge eingeführt.

Ein Steinfänger ist ein flexibles, endoskopisches Fanginstrument, dessen Körbchen unter Sicht im Arbeitskanal geöffnet wird, um Harnsteine sicher zu umschließen. Beim Zurückziehen des Armsystems in den Tubus wird der Stein fixiert und kann schonend aus den unteren Harnwegen entfernt werden.

Ein Steinfangkörbchen ist ein endoskopisches urologisches Instrument zur schonenden Erfassung und Entfernung von Nieren‑ und Harnleitersteinen während minimal‑invasiver Eingriffe. Es wird über ein Ureterorenoskop oder Nephroskop eingeführt und ermöglicht das sichere Fixieren und Bergen von Konkrementen unter direkter Sicht.

Ein Sterilisationscontainer ist ein wiederverwendbarer Behälter aus Aluminium oder Edelstahl, der zur sicheren Sterilisation, Lagerung und zum Transport chirurgischer Instrumente dient und dafür je nach System mit passenden Filtern, Deckeln und Siebkörben ausgestattet wird. Er gewährleistet einen geschlossenen, kontrollierten Sterilisationsprozess und schützt die Instrumente zuverlässig vor Kontamination sowie mechanischen Schäden.

Sterilisationslagerung beschreibt die strukturierte Aufbewahrung chirurgischer Instrumente nach der Sterilisation in geeigneten Systemen, um ihre Keimfreiheit bis zur Anwendung zu erhalten. Häufig erfolgt dies in Instrumentensieben oder -containern, wie z.B. Sauerbruch Nadeldosen, die eine übersichtliche Organisation sowie einen mechanischen Schutz der Instrumente gewährleisten und gleichzeitig eine kontaminationssichere Lagerung ermöglichen.

Sterilisationssiebkörbe sind Körbe aus Edelstahl, die in Sterilisationscontainern eingesetzt werden, um chirurgische Instrumente während Reinigung, Sterilisation, Lagerung und Transport strukturiert aufzunehmen. Sie ermöglichen eine optimale Durchströmung mit Reinigungs‑ und Sterilisationsmedien und schützen die Instrumente vor Beschädigungen oder Verlust.

Steuerungsparameter sind einstellbare technische Größen in medizinischen Geräten oder Systemen, mit denen Funktionen und Betriebszustände geregelt werden. Sie beeinflussen beispielsweise Bilddarstellung, Lichtintensität, Gasfluss oder Druck und ermöglichen eine anwendungsspezifische Anpassung während des Eingriffs.

Eine Stimmgabel ist ein U‑förmiges medizinisches Instrument, meist aus Edelstahl, das beim Anschlagen einen definierten Ton erzeugt. Sie wird vor allem in der Hals‑Nasen‑Ohren‑Heilkunde zur Prüfung des Hörvermögens und der Hörschärfe eingesetzt und ist ein wiederverwendbares Diagnostikinstrument.

Strabismus‑Pinzetten sind feine, präzise ophthalmologische Pinzetten, die speziell zur schonenden Handhabung von Augenmuskeln und feinen Gewebestrukturen während Schiel‑Operationen entwickelt wurden. Ihre schmalen, meist leicht gebogenen Spitzen ermöglichen exaktes Greifen und Manipulieren der empfindlichen Muskeln, ohne umliegendes Gewebe unnötig zu traumatisieren.

Strikturmesser sind feine, schneidende Instrumenteneinsätze für das optische Urethrotom, die zur kontrollierten Inzision einer Harnröhrenstriktur dienen. Sie sind je nach Zugang und gewünschter Schnittführung in gerader Form, halbrund oder mit Wellenschliff erhältlich, wobei der Wellenschliff eine besonders präzise und sichere Führung durch vernarbtes Gewebe unterstützt.

Supercut‑Scheren sind chirurgische Scheren mit einer speziell geschliffenen Schneidengeometrie, bei der eine Schneide mikroverzahnt ist, um ein besonders sauberes und kontrolliertes Schneiden zu ermöglichen. Diese Ausführung verhindert das Abrutschen von Gewebe, verbessert die Schnittpräzision und wird häufig bei feinen Präparations‑ und Weichteileingriffen eingesetzt.

Der Slogan der Gimmi® GmbH zeigt, dass Gimmi® in enger Zusammenarbeit mit Kunden den medizintechnischen Fortschritt vorantreiben mit dem Ziel, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Die Systemkonfiguration bezeichnet die individuelle Einstellung und Zusammenstellung aller Funktionen und Parameter eines medizinischen Geräts oder Systems. Sie ermöglicht die Anpassung an spezifische Anwendungen, Arbeitsabläufe oder klinische Anforderungen vor und während eines Eingriffs.

T

Abkürzung für Tungsten Carbide bzw. Wolframkarbid, steht für Hartmetall.

TC Supercut‑Scheren sind chirurgische Scheren, deren Schneiden mit Hartmetalleinsätzen versehen und in Supercut‑Geometrie ausgeführt sind, um eine besonders hohe Schnitthaltigkeit und Präzision zu erzielen. Die Kombination aus TC‑Schneiden und mikroverzahnter Supercut‑Klinge verhindert das Abrutschen von Gewebe, erhöht die Lebensdauer des Instruments und eignet sich besonders für präzise Präparations‑ und Weichteilschnitte.

TC‑Scheren sind chirurgische Scheren, deren Schneidkanten mit Hartmetalleinsätzen aus Wolframkarbid verstärkt sind, um eine deutlich höhere Schneidleistung und Haltbarkeit zu gewährleisten. Durch diese robusten TC‑Einsätze bleiben die Klingen länger scharf, ermöglichen präzise Schnitte und bieten eine bessere Kraftübertragung als Standard‑Scheren.

Ein Tenakulum ist ein chirurgisches Instrument mit einem oder zwei spitzen Haken, das dazu dient, Gewebe sicher zu fassen und zu fixieren, ohne abzurutschen. Es wird häufig in der Gynäkologie und offenen Chirurgie eingesetzt, um Strukturen wie Gebärmutterhals, Haut oder Weichgewebe kontrolliert zu stabilisieren.

Tiefenschärfe beschreibt den Bereich innerhalb eines Bildes, der gleichzeitig scharf dargestellt wird, also wie weit der Fokus von vorne nach hinten reicht. Eine hohe Tiefenschärfe ermöglicht klare Sicht sowohl auf nahe als auch auf weiter entfernte Strukturen und wird bei hochwertigen Endoskopen, wie etwa den AlphaScope‑Endoskopen, besonders hervorgehoben.

Tonsillenscheren sind chirurgische Scheren, die speziell für Eingriffe im Hals‑Nasen‑Ohren‑Bereich entwickelt wurden, insbesondere zum Durchtrennen von Gewebe bei Tonsillektomien. Sie sind meist schlank, lang und gerade oder gebogen ausgeführt, um ein präzises Arbeiten im Rachenraum zu ermöglichen, und werden als wiederverwendbare Instrumente eingesetzt

Die transurethrale Resektion ist ein endoskopisches Operationsverfahren, bei dem krankhaft verändertes Gewebe über die Harnröhre mithilfe eines Resektoskops abgetragen wird. Sie wird als TUR‑P zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung und als TUR‑B zur Entfernung von oberflächlichem Blasengewebe, insbesondere bei Blasentumoren, eingesetzt.

Im Rahmen dieses Eingriffs können je nach Anforderung Instrumente und Geräte wie Kamera, Lichtquelle, Resektoskope, monopolare oder bipolare HF-Energie sowie Saug- und Spülysteme verwendet werden.

Ein Trenntransformator ist ein elektrisches Sicherheitsbauteil, das medizinische Geräte galvanisch vom Stromnetz trennt. Er reduziert das Risiko von Stromschlägen und erhöht die elektrische Sicherheit für Patienten und Anwender im Operationssaal.

Ein Trokar ist ein chirurgisches Instrument mit einer scharfen, meist pyramidenförmigen oder konischen Spitze, das genutzt wird, um eine Körperhöhle zu punktieren und einen Zugang für endoskopische Instrumente zu schaffen. Nach dem Durchstechen wird der Trokar zurückgezogen, während die Hülse als Arbeitskanal für Endoskope, Instrumente oder CO₂‑Insufflation dient.

Ein Trokardorn ist der innere, meist scharf zulaufende Mandrin eines Trokar‑Systems, der verwendet wird, um die Haut und das Gewebe zu durchdringen und so einen minimal-invasiven Zugang zum Operationsgebiet zu schaffen. Nachdem der Zugang geöffnet wurde, wird der Trokardorn entfernt, während die verbleibende Trokarhülse als stabiler Arbeitskanal für Optiken und Instrumente dient.

Eine Trokarhülse ist der äußere Teil eines Trokars, der nach dem Entfernen des Dorns im Gewebe verbleibt und einen stabilen, minimal-invasiven Zugangskanal zum Operationsfeld bildet. Durch die Hülse können Endoskope (auch: Laparoskope, Hysteroskope und Arthroskope), Instrumente oder Gase sicher in die Körperhöhle eingebracht werden.

Ein Trokarrohr ist der schlauchförmige Bestandteil eines Trokars, der nach dem Durchstechen der Bauchdecke als starrer Zugangskanal für Instrumente dient. Es kann aus Edelstahl oder PPSU‑Hochleistungskunststoff gefertigt sein und bildet zusammen mit dem Trokarkörper die komplette Trokarhülse.

Eine Trokarspitze ist die Form der vorderen Schneid‑ bzw. Eindringspitze eines Trokars, die bestimmt, wie das Gewebe beim Setzen des Zugangs durchdrungen oder gedehnt wird. Pyramidale Spitzen schneiden und penetrieren effizient, klingenlose oder dilatierende Spitzen dehnen das Gewebe gewebeschonend auf, während stumpfe Spitzen atraumatisch in bestehende Zugänge oder bei empfindlichem Gewebe eingesetzt werden.

Ein Trolley ist ein mobiler Gerätewagen, der zur sicheren Aufnahme, Organisation und Positionierung medizinischer Geräte im Operationssaal dient. Er ermöglicht einen flexiblen Einsatz der Technik und unterstützt durch stabile Bauweise und integriertes Kabelmanagement einen sicheren OP‑Arbeitsablauf.

Ein Trompetenventil ist ein druckempfindlicher Ventilmechanismus an Saug‑/Spülinstrumenten, bei dem durch Herunterdrücken eines trompetenförmigen Knopfes der jeweilige Fluss aktiviert wird. Ein Doppeltrompetenventil ermöglicht das schnelle Umschalten zwischen Absaug‑ und Spülfunktion, unterstützt durch farbliche Markierungen zur eindeutigen Bedienung.

Ein True‑bipolares Resektionssystem ist ein elektrochirurgisches Resektionssystem, bei dem beide Elektrodenpole unmittelbar am distalen Ende der Elektrode angeordnet sind. Der Hochfrequenzstrom fließt ausschließlich lokal zwischen diesen Polen durch das Zielgewebe im Operationsfeld und nicht durch den Körper des Patienten. Dadurch wird die ungewollte Stromausbreitung minimiert und eine kontrollierte, sichere sowie präzise Gewebere­sektion ermöglicht.

U

Abkürzung für: Unique Device Identification

Weltweit standardisiertes System zur eindeutigen Identifikation von Medizinprodukten anhand eines numerischen oder alphanumerischen Codes, das eine klare Zuordnung und Rückverfolgbarkeit von Produkten entlang ihres gesamten Lebenszyklus ermöglicht.

Ein Universal‑Schaft ist ein arthroskopischer Schaft, der für mehrere Blickrichtungen des Endoskops geeignet ist und dadurch flexibel einsetzbar ist. Er dient als Zugang und Führung für das Endoskop und ermöglicht einen sicheren sowie effizienten Instrumentenwechsel während des Eingriffs.

Ein halbstarres oder semi‑flexibles Ureterorenoskop (URS) ist ein endoskopisches Instrument zur Untersuchung und Behandlung des Harnleiters und des Nierenbeckens. Es kombiniert einen überwiegend starren Schaft mit begrenzter Flexibilität des distalen Abschnitts, um eine gezielte Navigation im Harntrakt zu ermöglichen, und verfügt über einen oder mehrere Arbeitskanäle zur Einführung von Instrumenten. Ein Ureterorenoskop (URS) ermöglicht minimal-invasive Eingriffe, z.B. zur Steinentfernung, unter direkter Sichtkontrolle.

Ein Urethroskop ist ein starres medizinisches Endoskop, das zur visuellen Untersuchung der Harnröhre eingesetzt wird und dem Arzt ermöglicht, Strukturen, Engstellen oder Läsionen unter direkter Sicht zu beurteilen. Es wird bei diagnostischen oder therapeutischen Zysto‑Urethroskopien verwendet und erlaubt das Einführen weiterer Instrumente über passende Schäfte oder Brücken.

Endoskopische Untersuchung der Harnröhre mittels eines Urethroskops zur visuellen Beurteilung der Schleimhaut und zur Diagnostik von Veränderungen wie Entzündungen, Verengungen oder Tumoren.

Ein Urethrotom ist ein urologisches Instrument, das zur endoskopischen Durchtrennung von Harnröhrenstrikturen eingesetzt wird. Es wird transurethral eingeführt und ermöglicht die gezielte Inzision der Engstelle mithilfe eines Messers oder einer Laserfaser.

Ein Urethrotomschaft ist der äußere, starre Führungsschaft eines optischen Urethrotoms, durch den Endoskop und Arbeitselement inklusive Strikturmesser sicher zum Operationsfeld geführt werden. Er besitzt je nach Modell Zu‑/Ablaufhähne sowie Instrumentenkanäle, dies ermöglicht die stabile Einführung in die Harnröhre und dient als Arbeitskanal für die kontrollierte Inzision von Strikturen.

Die Urethrozystoskopie ist eine endoskopische Untersuchung der Harnröhre und der Harnblase mithilfe eines Zystoskops. Sie dient der Diagnostik und Beurteilung von Veränderungen wie Entzündungen, Engstellen, Steinen oder Tumoren im unteren Harntrakt.

Im Rahmen dieses Eingriffs können je nach Anforderung Instrumente und Geräte wie ein Zystoskop, Kamera, Lichtquelle, Biopsiezangen, feine Scheren und Fasszangen verwendet werden.

Zusammengefasster Organkomplex aus Harnorganen (z. B. Niere, Harnleiter, Blase, Harnröhre) und Geschlechtsorganen, die funktionell und anatomisch eng miteinander verknüpft sind.

Urologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der harnbildenden und harnableitenden Organe – einschließlich Nieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre – sowie der männlichen Geschlechtsorgane beschäftigt.

Zu den Instrumenten, die in der Urologie zum Einsatz kommen, gehören unter anderem: Endoskope (Zystoskope-Urethroskope), Instrumente der Zystoskopie-Urethroskopie, Urethrotome sowie monopolare, bipolare und laser Resektionssysteme, EEP (HoLEP), Instrumente für pädiatrische Anwendungen, Ureterorenoskope (URS), Perkutane Nephroskope, Kathetereinführungsinstrumente und Blasenspritzen.

Abkürzung für: Ureterorenoskop

Eine Uterus‑Hakenzange ist ein gynäkologisches Instrument mit hakenförmigen Enden, das zur Fixierung und Stabilisierung der Gebärmutter oder des Gebärmutterhalses eingesetzt wird. Sie erleichtert die Ausrichtung und den Zugang während diagnostischer oder operativer gynäkologischer Eingriffe.

Der Uterusmanipulator ist ein chirurgisches Instrument, das dazu bestimmt ist, über die natürliche Körperöffnung des Gebärmutterhalses eingeführt zu werden, um den Uterus während gynäkologischer diagnostischer und operativer Eingriffe zu manipulieren, zu positionieren, zu mobilisieren und zu stabilisieren. Das Produkt ermöglicht eine kontrollierte Bewegung durch die Übertragung der Bewegung vom Handgriff auf die intrauterine Spitze. Der Handgriffmechanismus erlaubt eine präzise geführte und kontrollierte Anteflexions‑ und Retroflexionsbewegung der Spitze.

V

Eine Vakuumquelle ist eine technische Einheit, die Unterdruck erzeugt und für Absaugfunktionen in medizinischen Systemen genutzt wird. Sie wird beispielsweise zur Rauch‑ oder Flüssigkeitsabsaugung eingesetzt und unterstützt so eine klare Sicht und einen sicheren Arbeitsablauf während chirurgischer Eingriffe.

Die Vaporisationselektrode ist ein aktives chirurgisches Instrument zur Vaporisation und thermischen Abtragung von Weichgewebe im Rahmen endoskopischer Resektoskopie‑Verfahren, insbesondere in der Gynäkologie und Urologie. Sie dient der kontrollierten oberflächlichen Gewebeablation sowie der gleichzeitigen Koagulation zur Blutstillung unter Verwendung von Hochfrequenzstrom.

Bezeichnet Strukturen, Prozesse oder Erkrankungen, die mit dem Gefäßsystem (Arterien, Venen und Kapillaren) in Zusammenhang stehen.

Das Ventil‑System ist ein filterloses Premium‑Filtersystem, das nach dem Prinzip der Druckschwankungen funktioniert: Bei Unter‑ oder Überdruck öffnet sich das Ventil automatisch, sodass Dampf in den Container ein‑ bzw. austreten kann. Sobald der Druck ausgeglichen ist, schließen die Ventilscheiben wieder dicht, wodurch eine sichere, wartungsfreie Sterilisation ohne zusätzlichen Sicherheitsdeckel möglich wird.

Eine Veress‑Insufflationsnadel ist eine feder­gesicherte Punktionsnadel, die zu Beginn einer laparoskopischen Operation verwendet wird, um CO₂ mittels eines Insufflators in die Bauchhöhle zu insufflieren und ein Pneumoperitoneum zu erzeugen. Sie durchdringt die Bauchwand atraumatisch und schafft damit den notwendigen Arbeitsraum für das sichere Einführen von Trokaren.

Ein Verriegelungsadapter ist ein Verbindungselement, das medizinische Komponenten wie Spritzen, Schläuche oder Instrumente sicher miteinander koppelt. Durch seine Verriegelungsfunktion verhindert er ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung während der Anwendung.

Ein VESA‑Adapter ist eine Adapterplatte, die es ermöglicht, Monitore mit unterschiedlichen VESA‑Normen sicher an Halterungen oder Schwenkarmen zu befestigen. Er sorgt für normgerechte Kompatibilität und stabile Montage im medizinischen und technischen Umfeld.

Ein VEXIO‑Cart ist ein kompakter medizinischer Gerätewagen zur mobilen Aufnahme und Bereitstellung von medizinischen Geräten und Zubehör. Er wird im klinischen Umfeld eingesetzt und ermöglicht eine flexible, platzsparende Organisation am Einsatzort.

Ein medizinischer Video‑Recorder ist ein speziell für den klinischen Einsatz entwickeltes Aufzeichnungsgerät zur Speicherung von Bild‑ und Videodaten aus Endoskopie‑ oder Kamerasystemen. Er ermöglicht die sichere Dokumentation von Untersuchungen und Eingriffen, häufig mit Unterstützung von Standards wie DICOM.

Ein visuelles Morcellationselement ist ein Einsatz für die Morcellation, der eine integrierte Endoskopführung nutzt, um das Gewebe während des Zerkleinerungsprozesses kontinuierlich unter direkter Sicht kontrollieren zu können. Dadurch wird das sichere Erfassen, Morcellieren und Entfernen von Gewebe erleichtert und das Risiko unbeabsichtigter Verletzungen deutlich reduziert.

Mutterkonzern der Gimmi® GmbH, mit Sitz in Mexiko.

Mikrochirurgischer Eingriff in der Augenheilkunde, bei dem der Glaskörper des Auges ganz oder teilweise entfernt wird, um Erkrankungen der Netzhaut oder des Augeninneren zu behandeln. Der entfernte Glaskörper wird in der Regel durch eine Flüssigkeit, ein Gas oder Silikonöl ersetzt.

Vitrektomie-Scheren sind mikrochirurgische Instrumente, die bei Eingriffen am hinteren Augenabschnitt zum präzisen Durchtrennen feiner Gewebestrukturen eingesetzt werden. Sie kommen insbesondere im Rahmen der Vitrektomie zur Anwendung, beispielsweise beim Lösen oder Entfernen dünner Membranen von der Netzhaut, und ermöglichen eine schonende, kontrollierte Gewebepräparation.

W

Die Walzen-/Rollenelktrode ist ein aktives chirurgisches Instrument zur Koagulation und Vaporisation von Weichgewebe im Rahmen endoskopischer Resektoskopie‑Verfahren, insbesondere in der Gynäkologie und Urologie. Sie dient der Blutstillung, der Oberflächenablation sowie der kontrollierten Gewebeverödung unter Verwendung von Hochfrequenzstrom.

Ein Weißlicht‑System ist ein endoskopisches Bildgebungssystem, das sichtbares weißes Licht zur Darstellung von Gewebe und anatomischen Strukturen verwendet. Es ermöglicht eine natürliche Farbwiedergabe und dient der grundlegenden visuellen Orientierung während diagnostischer und operativer Eingriffe.

Weißlichtbildgebung bezeichnet die Darstellung von Gewebe und anatomischen Strukturen mit sichtbarem, weißem Licht in endoskopischen Systemen. Sie ermöglicht eine realitätsnahe Farbwiedergabe und dient der allgemeinen visuellen Orientierung während diagnostischer und operativer Eingriffe.

Tungsten Carbide (auch: Wolframkarbid) ist ein äußerst harter Werkstoff aus Wolfram und Kohlenstoff, der in der Medizintechnik vor allem als Hartmetall in chirurgischen Instrumenten eingesetzt wird. Aufgrund seiner hohen Härte und Verschleißfestigkeit ermöglicht es eine dauerhaft präzise Schneidleistung sowie sichere Griffigkeit bei Greif- und Nahtinstrumenten.

Zum gezielten Ausschneiden von geschädigtem, infiziertem oder nekrotischem Gewebe werden Wundausschneidzangen als chirurgische Schneidinstrumente eingesetzt. Sie ermöglichen ein kontrolliertes und präzises Debridement und unterstützen die Schaffung optimaler Bedingungen für die Wundheilung.

X

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Y

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Z

Die Zonenkoagulation bezeichnet eine elektrochirurgische Technik, bei der ein klar definierter Gewebebereich gezielt koaguliert wird. Sie ermöglicht das kontrollierte Verschließen von Blutgefäßen und Gewebe innerhalb einer begrenzten Zone und reduziert die thermische Belastung des umliegenden Gewebes.

Für diese Form der Koagulation werden in der Regel elektrochirurgische Instrumente mit größerer Wirkfläche eingesetzt, beispielsweise monopolare oder bipolare Elektroden in Form von Spatel‑ oder Ballelektroden. Je nach Anwendung kommen zudem laparoskopische HF‑Instrumente wie monopolare oder bipolare Instrumentensysteme zum Einsatz.

Zwischenknochenmesser sind spezielle chirurgische Messer, die zum präzisen Schneiden, Formen oder Abtragen von Knorpel‑ oder Knochengewebe in engen anatomischen Zwischenräumen verwendet werden. Sie sind wiederverwendbare Instrumente und ermöglichen durch ihre schmale, angepasste Form ein kontrolliertes Arbeiten in Bereichen, die mit Standardmessern schwer zugänglich wären.

Ein Zystoskop ist ein starres medizinisches Endoskop, das zur visuellen Untersuchung der Harnblase und Harnröhre eingesetzt wird und dem Arzt eine direkte, hochauflösende Sicht auf die unteren Harnwege ermöglicht. Es wird im Rahmen der diagnostischen und therapeutischen Zysto‑Urethroskopie verwendet und kann, je nach System, über Arbeitskanäle zusätzliche Instrumente aufnehmen.

Ein Zystoskop‑Urethroskop‑Schaft ist ein starrer Außenschaft eines endoskopischen Systems, der in der Urologie zur Einführung von Endoskopen, Arbeitsinstrumenten sowie Spül‑ und Absaugkanälen in Harnröhre und Harnblase dient. Er ermöglicht diagnostische und therapeutische zysto‑ und urethroskopische Eingriffe, indem er den sicheren Zugang zum Operationsfeld schafft und die kontrollierte Instrumentenführung unterstützt.

Endoskopische Untersuchung der Harnblase und der Harnröhre mithilfe eines Zystoskops zur visuellen Beurteilung der Schleimhaut und zur Diagnostik von Veränderungen wie Tumoren, Entzündungen oder Steinen.

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Die 1‑Chip‑Technologie bezeichnet ein Kamerasystem, bei dem ein einzelner Bildsensor zur Erfassung des gesamten Farbbildes verwendet wird. Sie ermöglicht kompakte Bauformen und kosteneffiziente Lösungen bei gleichzeitig solider Bildqualität in endoskopischen Anwendungen. Der Bildsensor kann je nach Technologie eine Auflösung von HD (1980x1080 Pixel) bis zu 4K (3840 x 2160 Pixel) darstellen.

Ein 2‑Pin‑Stecker ist ein Anschlussstecker mit zwei getrennten Kontaktstiften, der zur Übertragung hochfrequenter Energie zwischen HF‑Generator und Instrument verwendet wird. Er ermöglicht eine sichere, polgetrennte Verbindung und wird häufig bei bipolaren Systemen eingesetzt, bei denen zwei Leiter benötigt werden.

Die 3‑Chip‑Technologie bezeichnet ein Kamerasystem, bei dem drei separate Bildsensoren jeweils einen Farbkanal erfassen. Dadurch wird eine besonders hohe Farbtreue, Detailgenauigkeit und Bildqualität in der medizinischen Bildgebung erreicht.

4K‑UHD‑Bildgebung bezeichnet eine hochauflösende Bilddarstellung mit einer Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln, die eine besonders detailreiche Visualisierung ermöglicht. In der medizinischen Endoskopie verbessert sie die Erkennung feiner Strukturen und unterstützt präzise diagnostische und operative Entscheidungen.